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Der Gabrielstag ist auch ein Tag der Auszeichnungen: Brigadegeneral Frank Schlösser (2.v.r.) ehrte Michael Wutz, Timo Wirth und Christopher Behringer (v.l.I) mit der General-Fellgiebel-Medaille für beispielgebende Leistungen. 

Gabrielstag

Strammstehen für den Erzengel

Weil am Samstag Namenstag des Erzengel Gabriel ist, standen am Standortübungsplatz Maxhof in Pöcking die Soldaten stramm. 

Pöcking Rund 1000 Soldaten in Uniform stehen stramm zum Appell am Standortübungsplatz Maxhof der General-Fellgiebel-Kaserne. Sie ehren damit den Erzengel Gabriel. Der Heilige Gabriel feiert am morgigen Samstag Namenstag.

„Der Erzengel ist der Schutzpatron des Fernmelde- und IT-Personals“, sagt Oberstleutnant Reinhard Lorenz. Für die Schule für Informationstechnik der Bundeswehr, die einen Standort in Pöcking hat, sei der Erzengel Gabriel daher wichtig.

„Das ist unser Familientreffen“, sagt Brigadegeneral Frank Schlösser, ranghöchster Soldat am Starnberger See. Schulappell, Feldgottesdienst und der Gabrielslauf sind Tradition. Durch Traditionen würden Werte und Leistungen in die nächste Generation getragen, sagt der Brigadegeneral. Ein Tag „von uns für uns“, ergänzt Lorenz.

„Das Verkünden einer frohen Botschaft ist eng mit uns verbunden“, sagt Schlösser. „Und meistens schaffen wir das auch.“ Er bedankt sich für das zahlreiche Erscheinen des Personals und der Soldaten. „Klar, das ist ein Befehl, aber freuen tue ich mich trotzdem“, sagt der Brigadegeneral und lacht.

Auf dem Platz am Maxhof finden normalerweise Übungen statt. „Hier müssen die Soldaten zum Beispiel eine Nachtausbildung absolvieren, dazu gehört auch das Nachtschießen“, erzählt Lorenz. Zum Gabrielstag werden dort Soldaten ausgezeichnet und verabschiedet. Oberst Christian Wally erhält das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber überreicht, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zeichnet ihn schriftlich für sein hervorragendes Engagement aus.

Nach dem Appell und dem Feldgottesdienst nehmen rund 500 Läufer am Gabrielslauf teil: fünfeinhalb Kilometer durch die Maisinger Schlucht. Der Schnellste schaffte die Strecke in 19:51 Minuten.  leh

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