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Überschwänglich wirft Pöckings Kulturreferent Albert Luppart im lichtdurchfluteten Saal des „Beccult“ mit dem Programm für die Eröffnungsfeiern um sich: Er ist mehr als zufrieden. 

Pöckings Kulturreferent Albert Luppart:

„Beccult wird sich durchsetzen“

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Das „Beccult“ läuft auf die Zielgerade ein. In drei Wochen beginnen die Feiern zur Eröffnung des Hauses der Bürger und Vereine in Pöcking. Kulturreferent Albert Luppart ist zuversichtlich, dass der Zeitplan minutiös eingehalten wird.

Pöcking – Die Pöckinger fiebern der Fertigstellung ihres Hauses der Bürger und Vereine entgegen. Lang genug haben sie auf das Prestigeprojekt warten müssen. Jahrelang ist diskutiert, nicht nur einmal ist das Projekt auch zerredet worden. Aber am Ende haben sich die Befürworter durchgesetzt. Dazu zählen die Vereine, die sich auf ein Zuhause und einen angemessenen Veranstaltungsort freuen. Sie waren am Freitagnachmittag eingeladen, sich den Neubau von innen anzuschauen. Dabei haben sie erfahren, welche Möglichkeiten das Haus bietet.

Geführt hat sie Kulturreferent Albert Luppart. Der smarte Management-Experte und Vizebürgermeister ist ein Befürworter und Kämpfer für das Haus von Anfang an. Er ist mehr als zufrieden mit dem, was auf dem Gelände beim Sportpark entstanden ist. Und darf es auch sein. Denn schon vor Öffnung der Türen ist das „Beccult“ bereits stark nachgefragt. So war am Freitag beim Besuch der Vereinsvertreter auch ein Verantwortlicher des Chores der Münchner Polizei vor Ort. Das musikalische Ensemble hat Interesse, den Saal anzumieten.

Luppart zufolge gibt es schon einige Anfragen für das „Beccult“

Die Anfragen für den Saal und seine Nebenräume häufen sich bereits im Pöckinger Rathaus, erklärte Luppart gegenüber Pressevertretern, die sich am Freitag eine Stunde vor den Vereinen über den aktuellen Stand des Baufortschritts informieren durften. Die ersten beiden Monate des neuen Jahres seien schon sehr gut gebucht, vor allem an den Wochenenden gebe es Überschneidungen bei den Terminwünschen. Das hänge auch mit der Faschingszeit zusammen, aber nicht nur. Aus logistischen Gründen hat es die Theatergruppe des örtlichen Trachtenvereins vorgezogen, im neuen Jahr zunächst nochmals im katholischen Pfarrsaal aufzutreten.

Gut gebucht sind bereits die Veranstaltungen, die Kulturreferent Luppart für die Eröffnungswoche (8. bis 17. November) auf die Beine gestellt hat. Den Vogel schießt die Iberl-Bühne ab, die am Donnerstag, 14. November, die Grattler-Oper live auf die Beccult-Bühne bringen wird. 85 Prozent der Karten sind bereits verkauft. „Gut läuft auch der Vorverkauf für die NouWell Cousins am Tag zuvor und für die Band Jamaram am Tag danach“, sagte Luppart. Beide Veranstaltungen seien schon zu mehr als 40 Prozent belegt.

Der Saal alleine bietet Platz für 250 Besucher

Apropos Belegung: Der Saal fasst bei Konzertbestuhlung normal 250 Besucher, mit Einbeziehung der angrenzenden Gaststätte 100 Gäste mehr. Bei Bankett-Bestuhlung (mit Tischen) fasst der Saal 220 Besucher. Ohne Tische und Stühle dürfen 530 Personen zu Veranstaltungen in den Saal gelassen werden. Für 150 Euro können Pöckinger Bürger und Vereine den Saal mieten. Bei gewerblicher Nutzung fällt der doppelte Betrag an. Auswärtige Mieter zahlen 500 Euro. Bei geteilter Nutzung reduziert sich die Miete entsprechend. Zusatzleistungen kosten extra.

Zunächst wird das „Beccult“ von einem Catering-Unternehmen bewirtet. Das gilt für die Eröffungswoche, für die Bürgerversammlung und die Weihnachtsfeier der Gemeinde. Zum 1. Januar hofft Luppart, einen Pächter für die Gaststätte gefunden zu haben. Bewerbungen liegen bereits vor, weitere werden noch angenommen. „Es ist schwierig“, räumt Luppart ein, „der Wirt muss das auch stemmen können mit Gaststätte und der Saalbewirtung. Viele überschätzen sich.“

Und wie sind die Pöckinger mit dem Namen „Beccult“ einverstanden? „Die Leute gewöhnen sich, aber es gibt auch einige wenige kritische Stimmen“, sagt Luppart und fügt an: „So lange geredet wird, ist das positiv. Der Name wird sich durchsetzen.“

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