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Abruptes Ende eines Bürgersteigs: Matthias von Miller zeigt die Schwachstelle in Niederpöcking.

Stadtradeln

Mit dem Rad sicher ins Paradies - so würde es funktionieren

Parallel zur Aktion STAdtradeln lässt der Starnberger Merkur Landkreisbürger mit ihren Vorschlägen für einen besseren Radverkehr zu Wort kommen. Matthias von Miller aus Niederpöcking hat eine Idee, die sogar schon alle gut finden.

Niederpöcking – Das diesjährige STAdtradeln mit rund 160 Teams läuft noch bis Sonntag, 7. Juli. Das Motto im Landkreis Starnberg lautet „Auf ein faires Miteinander“. In einer kleinen Serie erzählen Landkreis-Bewohner, was sie darunter verstehen. Heute: Matthias von Miller. Er wohnt in Niederpöcking. Schon lange wünscht er sich eine sichere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer ins Paradies. 2014 entdeckte er einen dafür gut geeigneten Waldweg und schlug die Route vor. Doch was wurde daraus?

-Herr von Miller, was läuft gut?

Zufällig habe ich vor vier Jahren einen idealen Weg entdeckt. Er führt – etwas versteckt – ab dem Pumpwerk Niederpöcking nur wenige Meter parallel zur Staatsstraße durch den Wald bis zum Parkplatz am Steg 1 in Possenhofen. Das wäre eine sichere Verbindung ab Niederpöcking/Fortschritt e.V. ins Paradies. 2014 erhielt ich wohlwollende Worte vom Gemeinderat, dem Abwasserverband, der das Pumpwerk des Ringkanals betreibt, und sogar von der Verkehrsmanagerin im Landratsamt.

-Wo ist das Problem?

Zwar fanden alle die Idee toll, doch seither ist nichts passiert! So endet der Bürgersteig immer noch abrupt hinter dem Fortschritt e.V. Das bedeutet, dass Fußgänger und Radfahrer große Gefahren in Kauf nehmen müssen, wenn sie die kürzeste Verbindung auf der Staatsstraße ins Paradies nehmen. Die Autos fahren schnell, und die Kurve beim La Villa ist sehr unübersichtlich. Die Alternative über den Moritz-von-Schwind-Weg ist ein Umweg und schlecht ausgeschildert. Ich verstehe einfach nicht, warum da nichts vorangeht.

-Was wünschen Sie sich?

Dass wir als Fußgänger und Radlfahrer sicher – und ohne große Umwege – von Niederpöcking ins Paradies kommen. Dafür müsste man lediglich die etwa 450 Meter bis zum Pumpwerk mit einem Bürgersteig oder Radweg sichern sowie den ab dann vorhandenen Waldweg aufkiesen und ausschildern. Das wäre ideal: Wir hätten einen durchgängigen Fußgängerweg – der auch als Radweg dienen könnte – von Starnberg bis ins Paradies und somit viel mehr Sicherheit. Also los! Schließlich sind Possenhofen und das Paradies wichtige Freizeitziele, gerade auch für Urlauber am Starnberger See.  mm

STAdtradeln

ist eine bundesweite Aktion und läuft im Landkreis Starnberg von 7. Juni bis 7. Juli. Wer mitmacht, setzt sich auch für mehr und bessere Radwege sowie „ein faires Miteinander“ ein. Infos unter: www.stadtradeln-sta.de oder unter z (0 81 51) 77 37 73.

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