Neuer PWG-Vorstand mit bewährter Spitze (v.l.): Dominik Hey, Walter Erhard, Caroline Niklisch, Kevin Anton, Vorsitzender Albert Luppart, Oliver Eiter, Jan Linnemann und Benjamin Mandlmeier.
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Neuer PWG-Vorstand mit bewährter Spitze (v.l.): Dominik Hey, Walter Erhard, Caroline Niklisch, Kevin Anton, Vorsitzender Albert Luppart, Oliver Eiter, Jan Linnemann und Benjamin Mandlmeier.

Versammlung der PWG: Albert Luppart bleibt an der Spitze der Bürgermeister-Partei

Pöckings bewegende Kraft seit 60 Jahren

  • Stephan Müller-Wendlandt
    VonStephan Müller-Wendlandt
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Die Parteilose Wählergruppe (PWG) sieht sich weiterhin als treibende Kraft in Pöcking. So lautete die Kernaussage im Rechenschaftsbericht des alten und neuen Vorsitzenden Albert Luppart bei der Jahresversammlung am Montagabend im Beccult-Saal.

Pöcking - „Unser Leitspruch ,Wir bewegen‘ ist nicht ohne Grund gewählt“, unterstrich Luppart. Die PWG stelle seit mehr als 60 Jahren den Bürgermeister und verfüge seit Jahren über eine starke „Mann- und Frauschaft“ im Gemeinderat. Es sei aber immer auch die Stärke der PWG gewesen, alle Kräfte des Gemeinderates einzubinden, gleich welcher Gruppierung. Denn es gebe nur ein Ziel, so Luppart: „Das Wohl und die gedeihliche Zukunft Pöckings und seiner Ortsteile.“

Auch die Kommunalwahl sei erfolgreich gewesen, so Luppart. Um die 3000 Stimmen habe die Gruppierung mehr als 2014 einsammeln können. Als künftige Projekte nannte er die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Die gemeindlichen Wohnhäuser am Kinibauerweg würden auf den neuesten energetischen Stand gebracht und es sei ein weiteres Wohngebäude dort geplant. Weitere Objekte seien „Am Bründl“ sowie an der Franziska-Günther-Straße und an der Römerstraße auf dem Areal des bisherigen Sportheims vorgesehen.

Luppart hofft, dass es bei der Neugestaltung des Raiffeisenplatzes im kommenden Jahr weitergeht. Nach dem Ausstieg eines Investors sei ein Nachfolger gefunden worden. „Der Lückenschluss der Ortsentwicklung und die Schaffung eines schönen Zentrums an diesem populären Platz“ solle das Ziel sein. Es gebe viele Anfragen von Fieranten, die Interesse an einer Ausweitung des kleinen Marktes vor der ehemaligen Apotheke gegenüber bekundet hätten.

Bürgermeister Rainer Schnitzler ergänzte die Zukunftsliste der Gemeinde um zwei Aspekte: die neuen Feuerwehrhäuser in Pöcking und Maising und den Klimaschutz. „Wenn ich durch den Ort streife, sehe ich viele freie Dächer, die noch mit Fotovoltaik ausgestattet werden könnten“, appellierte er an die Unterstützung aus der Bevölkerung.

Der Bürgermeister leitete die Vorstandswahl. Dem wiedergewählten Albert Luppart als Vorsitzenden wurden als Stellvertreter jeweils einstimmig bei Enthaltung der Gewählten Jan Linnemann (wie bisher) sowie Benjamin Mandlmeier, Dominik Hey und Caroline Nicklisch (alle neu) zur Seite gestellt. Florian (Finanzen) und Stephan Grünbeck (Schriftführer) waren nicht mehr zur Wahl angetreten. Grünbeck wird aber sein beliebtes Bilderrätsel „Kennen Sie Ihre Heimatgemeinde Pöcking und ihre Ortsteile?“ fortsetzen. Den Vorstand vervollständigen die Beiräte Walter Erhard, Kevin Anton sowie Oliver Eiter. Als Kassenprüfer fungieren weiter Klaus Eppinger und Christian Zingraff.

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