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Der Rohbau steht: In den kommenden beiden Jahren sollen beim Innenausbau der Gebäude unter anderem hunderte Kilometer Kabel gezogen werden.

IT-Schule der Bundeswehr

Richtfest für die 50-Millionen-Schule

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Viele blaue Einreiher, wenige Blaumänner – mit reichlich Politprominenz wurde gestern das Richtfest für das 50 Millionen Euro teure Lehrsaal- und Dienstgebäude der IT-Schule der Bundeswehr in Pöcking gefeiert.

Pöcking – Die Pöckinger Eule, das Wappentier der Gemeinde, schaut selbstbewusst von ihrer Flagge direkt neben dem Bundesadler auf die vielen Gäste des Richtfestes in der General-Fellgiebel-Kaserne. Baudirektor Peter Aumann, Leiter des Bereichs Hochbau beim Staatlichen Bauamt Weilheim, schnauft noch einmal tief durch. Gleich geht es los.

Anfang 2018 beginnt Teilabriss und von Sanitäts- und Fachmedienzentrum

„Wir haben im Zuständigkeitsbereich weder ein staatliches Klinikum noch eine Universität“, sagt er. Will meinen, dass die Weilheimer „in der Regel maximal Bauten der 5- bis 15 Millionen Euro-Klasse betreuen.“ Das neue Lehrsaal- und Dienstgebäude der Bundeswehr spielt mit einer Bausumme von rund 50 Millionen Euro da schon in einer anderen Liga. „Eine Herausforderung“, sagt Aumann. Und meint durchaus auch das Richtfest, zu dem sich alles angesagt hat, was Rang und Namen hat. Und sich gegebenenfalls vertreten lässt. So muss Innenstaatssekretär Gerhard Eck in letzter Sekunde für Innenminister Joachim Herrmann einspringen, der anderweitig beschäftigt ist.

Allen Festrednern an diesem sonnigen Nachmittag ist eines gemein: Sie loben die Bundeswehr als verlässlichen und beliebten Partner, bekunden ihre Freude darüber, dass am Standort in Pöcking in Größenordnungen investiert wird. Denn – wenngleich optisch dominant – die Riesenbaustelle des neue Lehrsaal- und Dienstgebäudes ist bei weitem nicht der einzige Neubau, der in der Kaserne ansteht. Insgesamt werden rund 92 Millionen Euro verbaut. Noch heuer werden die Arbeiten an zwei weiteren Unterkunftsgebäuden und einer neuen, zusätzlichen Turnhalle beginnen. Anfang 2018 beginnt der Teilabriss und -neubau von Sanitäts- und Fachmedienzentrum.

Rund 400 zivile und militärische Jobs werden am Standort entstehen

Bis zu 870 Lehrgangsteilnehmer sollen nach Fertigstellung und Umzug gleichzeitig an der IT-Schule lernen. Rund 400 zivile und militärische Jobs werden am Standort dauerhaft entstehen. „Die Soldaten und Angestellten brauchen bezahlbaren Wohnraum in der Region. Derzeit müssen die meisten bis Weilheim und noch weiter pendeln“, sagte Pöckings Bürgermeister Rainer Schnitzler. Er appellierte an den Bund, wie schon vor knapp 60 Jahren wieder mit dem Bau von Bundeswehrwohnungen in der Region zu beginnen. Zur Entlastung der Mitarbeiter und der Straßen.

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