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Immer wieder werden Fahrräder am S-Bahnhof in Pöcking mutwillig demoliert oder gestohlen.

Fahrrad-Parkplätze

S-Bahn in Possenhofen: Alte Planung, neu präsentiert

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Manchmal dauert es ein bisschen, aber die meisten unerledigten Dinge tauchen spätestens dann wieder auf, wenn sie wirklich ungelegen kommen.

Possenhofen – Zum Beispiel die Forderung der Grünen im Pöckinger Gemeinderat, die Verwaltung möge doch bitte prüfen, inwiefern auf den freien Flächen und am Zaun in Richtung der Fußgängerunterführung am Bahnhof in Possenhofen zusätzliche überdachte Stellplätze für Mopeds, Fahrräder und E-Bikes geschaffen werden können.

Die Forderungen gehen noch weiter: „Für Fahrräder sollten insbesondere Varianten geprüft werden, bei denen der Rahmen des Fahrrades in Gänze angeschlossen werden kann. Es sollte sichergestellt werden, dass Räder gegen Vandalismus weggesperrt werden können – zum Beispiel in Form von abschließbaren Käfigen. In diesem Zusammenhang sollte auch die Videoüberwachung des Bahnhofs auf die neu geschaffenen Fahrradparkplätze erweitert werden. Auch sollten die abschließbaren Fahrradparkplätze mit einer Lademöglichkeit für e-bikes ausgestattet sein. Zu überlegen ist, ob diese sicheren Parkplätze gegen eine Gebühr angeboten werden“, schreibt Fraktionschefin Simone Greve in ihrer Beschlussvorlage.

Diese wurde nun im Hauptausschuss besprochen. Geschäftsleiter Sven Neumann erklärte, dass es bereits vor etlichen Jahren entsprechende Planungen gegeben habe, weitere derartige Stellplätze, aber auch einen so genannten Kiss&Ride-Streifen, auf dem man mit dem Auto kurz halten kann, um seine Lieben abzusetzen, am S-Bahnhof zu errichten. „Die Stadtplanerin Martina Schneider hat damals mehrere Varianten errechnet – von der großen für eine Million Euro bis zu preiswerten Schritten“, sagte Neumann. Er schlug vor, dass diese Planungen zunächst im Gemeinderat vorgestellt werden sollen. Anschließend soll entschieden werden, welche Varianten man weiter verfolgen werde. Bedingung: An die Umsetzung soll erst gegangen werden, wenn die Leitung des Bauamts neu besetzt ist (wir berichteten).

Das wiederum dauerte den Grünen zu lange. „Ich fürchte, dass das Thema erst nach Bürgerhaus, Gewerbegebiet am Schmalzhof und Gasthof Schauer angegangen wird“, sagte Simone Greve. Es müsse keine „Supersupersuperlösung sein“, aber etwas, das schnell helfe, ÖPNV und Radfahren noch attraktiver zu machen. Schlussendlich verständigte man sich darauf, dass die Planerin die alten Entwürfe erst einmal vorstellen soll. 

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