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Mister Beccult: Albert Luppart ist der Hauptorganisator rund um das neue Bürgerhaus.

Bürgerhaus in Pöcking

Suche nach Wirt für Beccult schwierig: Caterer springt sein

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Einen geeigneten Wirt für das neue Pöckinger Bürgerhaus Beccult zu finden, ist offenbar alles andere als leicht. Für die Eröffnungswoche, die am Freitagabend (20 Uhr) mit dem Auftritt der Band Aschering Blues beginnt, wurde ein Caterer organisiert.

Pöcking – Michael Heinen, Wirt im Forsthaus am See und in der Trattoria Garibaldi, sorgt für Essen und Getränke bei den Veranstaltungen. Das berichtet Albert Luppart, Kulturreferent und Organisator der Eröffnungswoche, auf Nachfrage des Starnberger Merkur. „Er ist Profi, kann gut auf die jeweiligen Umstände reagieren und hat die nötige Erfahrung.“ So habe Heinen sich auch bei Konzerten der Blaskapelle und Bällen des Faschingsclubs in der Turnhalle um das Catering gekümmert.

Seit Monaten läuft die Suche nach einem Wirt. „Wir bekommen laufend Anfragen. Aber viele überschätzen sich. Wir brauchen jemanden, der das personell stemmen kann“, sagt Luppart, der selbst drei Gaststätten betreibt. Es gelte, das Restaurant mit 60 Plätzen, den Saal und später auch den Biergarten zu bewirten. Eine der beiden Wohnungen im Dachgeschoss des benachbarten Hauses der Vereine sei für den Gastronom vorgesehen. Im Januar sollen sie laut Luppart fertig sein.

Wenn Aschering Blues das Beccult am Freitagabend mit handgemachter Gitarrenmusik eröffnet, ist der Eintritt frei. Der Kulturreferent hofft deshalb, „dass viele kommen und sich das Haus anschauen“. Mit dem Auto sollten sie aber, wenn es geht, nicht kommen. Darum bittet Luppart. Denn: Die Zufahrt über den Wertstoffhof ist als Rettungsweg freizuhalten. Die dort vorgesehenen Parkplätze werden erst im Frühjahr 2020 gebaut. Dann sollen mehr als 100 Stellflächen zur Verfügung stehen, derzeit sind es laut Luppart zwischen 60 und 80. Das Beccult erreiche man nur über die neue Zufahrt an der Weilheimer Straße. Auch Fußgänger sollen diesen Weg nehmen.

Parkplätze fehlen noch, lieber zu Fuß kommen

Die Arbeiten an den Außenanlagen haben sich verzögert, deshalb bittet der Organisator darum, zu Fuß oder mit dem Rad zu kommen oder zumindest in der Umgebung zu parken und Fahrgemeinschaften zu bilden.

Dass im Beccult in den nächsten Tagen noch etwas improvisiert werden muss, erwartet Luppart. „Das Haus ist völlig jungfräulich. Nach einer Woche wissen wir dann, was noch fehlt.“ Derzeit gelte es, allerhand Feinheiten zu organisieren – von den Klobürsten bis zur Ausstattung der Garderobe für die Künstler.

Ein Kabarettist mit großem Namen hat sich für 2020 angekündigt. Wann Bruno Jonas genau auftreten wird steht laut Luppart aber noch nicht fest. Neben der Vorstellung des Buches zu Pöckings NS-Vergangenheit im Dezember und den Faschingsveranstaltungen ab 11. Januar sei auch ein James-Bond-Abend im Beccult geplant. „Im ersten Quartal wird es ziemlich zugehen“, sagt Luppart.

Für die Eröffnungswoche mit unter anderem den Konzerten der Chorgemeinschaft St. Pius (10. November), den NouWell Cousines (13. November) und Jamaram (15. November) gibt es noch Karten – bei der Gemeinde oder der Gemeindebücherei. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.poecking.de oder bei Kulturreferent Luppart per Mail an albert@luppart.de.

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