Helfer beim Ramadama: Die Pöckinger Fußballer Ismail Mohammadi, Philipp Anslinger, Stefan Hloschek, Trainer Stefan Anslinger, Benjamin Hloschek und Valentin Kamann (v.l.) halfen mit, ihre Heimatgemeinde von Unrat zu befreien.
+
Helfer beim Ramadama: Die Pöckinger Fußballer Ismail Mohammadi, Philipp Anslinger, Stefan Hloschek, Trainer Stefan Anslinger, Benjamin Hloschek und Valentin Kamann (v.l.) halfen mit, ihre Heimatgemeinde von Unrat zu befreien.

Beim Pöckinger und Maisinger Ramadama helfen 165 Bürger aus allen Bereichen mit

Viele Kubikmeter Müll und ein schwarzer BH

  • vonSandra Sedlmaier
    schließen

Aufräumen ist in Pöcking offensichtlich Ehrensache. Beim von der Gemeinde organisierten Ramadama am Samstag waren in den Ortsteilen Pöcking, Possenhofen, Niederpöcking und Aschering 123 Bürger dabei und sammelten Müll ein. In Maising, wo die Feuerwehr die Ausgabe der Müllbeutel und die Organisation übernommen hatte, waren es weitere rund 42 Leute.

Pöcking/Maising - Das berichtete Ute Erhard aus dem Rathaus, die die Vorarbeiten für die Aufräumaktion geleistet hatte. Der Ertrag der Ramadama-Aktion kann sich ebenso sehen lassen wie die Teilnahmebereitschaft. „Unser Fünf-Kubikmeter-Container war allein durch die Pöckinger Helfer mehr als halbvoll“, sagte Erhard. „Mit dem Abfall aus Maising noch dazu war er bestimmt zu drei Viertel gefüllt.“

Coronabedingt konnten die Helfer diesmal nicht einfach loslegen, sondern mussten sich vorab melden und registrieren lassen. Um unnötige Begegnungen zu vermeiden, hatte das Rathaus Bereiche in der Gemeinde festgelegt, wo zwei Personen oder Angehörige einer Familie den über den Winter liegen gebliebenen Müll aufsammelten. „Die Bereiche waren relativ klein, damit sie auch zu schaffen sind“, sagte Erhard. Sie war beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Pöckinger. „Da waren Familien mit Babys, Jugendliche, Senioren, der Sportverein – das ist wirklich toll.“

Eine der Familien mit Babys war die Familie Fries, die am Ministerhügel aufräumte. Die dreijährige Tochter Juno war schon vergangenes Jahr mit Eifer beim Ramadama dabei gewesen, wie Vater und Grünen-Gemeinderat Christian Fries erzählte. „Sie ist uns praktisch das ganze Jahr in den Ohren gelegen. Das ist wie Ostereiersuchen für sie.“ Baby Levi verschlief die Aktion im Kinderwagen.

Christoph von Gronau vom Grünen-Ortsverband zog für Niederpöcking Bilanz der Sammelaktion auf Facebook: „Highlights waren ein schwarzer BH, eine nicht ganz dazu passende Herrenunterhose und ein lädiertes Gummihuhn.“  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare