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Besonderer Advents-Hingucker beim Starnberger See: Weihnachtshaus mit 80 000 Lämpchen - Kinder begeistert

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Von: Tobias Gmach

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – das Weihnachtshaus der Gruppe Lichtergesindel in Pöcking an der Beccostraße strahlt so wunderbar hell, dass man zweimal hinschauen muss, um die erste erleuchtete Kerze wahrzunehmen. 
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – das Weihnachtshaus der Gruppe Lichtergesindel in Pöcking an der Beccostraße strahlt so wunderbar hell, dass man zweimal hinschauen muss, um die erste erleuchtete Kerze wahrzunehmen.  © Dagmar Rutt

Zum 21. Mal lädt die Gruppe Lichtergesindel zu ihrem Weihnachtshaus nach Pöcking (Landkreis Starnberg) ein, wegen Corona allerdings ohne Glühweinausschank und andere Spektakel.

Pöcking – Es ist wieder hell an der Beccostraße 11 in Pöcking, richtig hell sogar. Nach einem Jahr Corona-Pause leuchtet das Weihnachtshaus der Gruppe „Lichtergesindel“ wieder – täglich ab 18 Uhr seit dem ersten Advent. Die einzelnen Lämpchen zählen die Lichtkünstler Nikolas Heinecke, Christian Zingraff und Jan Fellner schon lange nicht mehr, aber sie schätzen sie: auf rund 80 000 Stück. Heuer gibt es eine neue Attraktion, die müsse man aber selbst entdecken.

Nach einem Jahr Corona-Pause: Weihnachtshaus in Pöcking leuchtet wieder

Es ist die 21. Auflage der Inszenierung mit Tannenbäumen, fliegenden Sternen, bunten Geschenken und Rentier auf dem Dach. Im Advent 2020 war sie ausgefallen. „Damals war wegen Corona generell alles unsicher“, sagt Heinecke. Auch in der nun anbrechenden Weihnachtszeit verzichtet Lichtergesindel auf Veranstaltungen – keine Musikshows, kein Glühweinausschank, keine Rentierparty zur Eröffnung.

„Das ist ja wie beim Christkindlmarkt: Wir könnten die Corona-Auflagen nicht kontrollieren. Aber wir wollen den Leuten ein Stück Licht in die Dunkelheit bringen“, sagt Heinecke, der selbst im Lichterhaus wohnt. Es sei herzerwärmend, Kinder vor dem Haus zu beobachten: Wenn es leuchtet, dann leuchten auch ihre Augen. Und es sei ja eh schon vieles trist und traurig in diesen Zeiten, betont Heinecke.

Weihnachtshaus im Landkreis Starnberg: Wegen Corona ohne Musikshows und Glühwein

Täglich von 18 bis 22 Uhr wird es Licht an der Beccostraße, bis zum Dreikönigstag im Januar. Die Anlage ist komplett computergesteuert. Einer reicht mittlerweile nicht mehr aus, zwei Rechner bilden die Basis im Keller des Hauses. Ob alles funktioniert? „Leider noch nicht“, sagt Heinecke. Es gebe ein Problem mit dem an einem Seil fliegenden Engel. Ein Mast ist am Mittwoch kaputt gegangen. „Pünktlich wird das nichts mehr. Aber wir sind zuversichtlich, dass der Engel bis Heiligabend fliegt.“

Man kann das Projekt auch kritisch sehen, angesichts der Lichtverschmutzung und des Energieverbrauchs. Allerdings stellen Heinecke und Co. nach und nach auf LED-Beleuchtung um. „Und meistens läuft die Anlage nur mit einer Helligkeit von 50 Prozent.“

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