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Die Prinzen begehen heuer ihr 25. Bühnenjubiläum. Und die Besucher des Perchtinger Festwochenendes dürfen am 14. Juli den Geburtstag mitfeiern.

Perchtinger Festwochenende

Leipziger Kultband im Dosch-Stadl

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Wie holt man so eine Kultband wie „Dir Prinzen“ in einen so kleinen Ort wie Perchting? Das erklärt Christoph Kammerlander vom Burschenverein Perchting im Interview.

Perchting – Das Perchtinger Festwochenende 2017 wird eines der Höhepunkte im kulturellen Kalender des Jahres sein. Für den Auftakt am Freitag, 14. Juli, hat die Burschenschaft Perchting die Leipziger Kultband „Die Prinzen“ engagiert. Zum 25. Bandjubiläum werden Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel und Co. im Dosch-Stadl vor um die 1200 Konzertbesuchern auftreten. Wir sprachen mit dem Pressebeauftragten der Burschenschaft, Christoph Kammerlander, über das Event.

-Die Prinzen in Perchting. Wie schafft das die Burschenschaft, solche Showgrößen an Land zu ziehen?

Das bedurfte schon einer längeren Vorbereitungszeit. Wir haben uns damals gesagt, dass der Aufwand zum Aufbau des Stadlfestes für einen Tag zu groß sei. Da haben wir uns entschlossen, den Freitag noch dazuzunehmen. Zunächst war es schwierig, an bekanntere Showgrößen heranzukommen, weil uns die Referenzen fehlten. Dann ist es mit Haindling gelungen, eine bayerische Größe zu verpflichten. Damit war der Bann gebrochen. Die „Erste Allgemeine Verunsicherung“ im Jahr darauf hat uns weiter geholfen, bei den Agenturen zu punkten.

-Schaut sich das Management vor dem Engagement den Ort des Auftritts und die Verhältnisse genau an?

Das passiert eigentlich alles auf schriftlichem Weg. Wir schicken einen Grundriss des Veranstaltungsortes und geben Auskunft, welche technischen Voraussetzungen, wie Stromanschluss etc., vorhanden sind.

-Welcher Vorbereitungszeit bedarf es, um Musikgruppen dieses Kalibers zu engagieren?

Das geht schon mehr als ein Jahr vorher los. Das heißt: Ich führe jetzt schon Gespräche für nächstes Jahr, also lange, bevor die Veranstaltung des Vorjahres überhaupt stattgefunden hat.

-Wer trägt das finanzielle Risiko? Reicht im Normalfall das Eintrittsgeld aus oder haben sie einen Sponsor im Rücken?

Heuer unterstützen uns drei Sponsoren. Allerdings sind wir aufgrund der vergangenen Jahre finanziell gut gebettet. man weiß ja nie wie es wird am Veranstaltungstag, wie das Wetter wird. Neben den Eintrittsgeldern sind die Einnahmen aus dem gastronomischen Angebot ein weiteres Standbein. Man muss ja daran denken, es geht nicht nur um die Gagen der Künstler, sondern auch die Verpflegung und Unterbringung der Band und ihres Trosses. Man muss also schon ein gutes Stück unternehmerischen Mut mitbringen. Aber die „Die Prinzen“ genießen auch bei uns Kultstatus, obwohl sie keine bayerische Band sind.

-Wie steht es aktuell um den Vorverkauf?

Wir sind sehr zufrieden. Mehr als 50 Prozent der Karten sind verkauft.

-Und ab wann schlafen Sie wieder ruhig?

Ab 80 Prozent.

-Welche Gruppe oder welcher Solokünstler steht ganz oben auf Ihrer Wunschliste?

Mein Portfolio ist groß. Ich bin beruflich ja auch in dem Sektor tätig. Andreas Gabalier wäre schon eine Nummer. Sollte das mal klappen, dann höre ich auf.

Karten

für „Die Prinzen“ gibt es ab 37 Euro noch bei Lebensmittel Stürzer in Perchting, Getränke Eibl in Söcking, Kreisbote Starnberg, www.muenchenticket.de und www.eventim.de

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