Ortstermin im Nepomuk: Klimaschutzmanagerin Ulla Schürenberg, Christina Frei und Thomas Bachmann von der Stadt, Felix Geyer (eza!), JuZ-Leiterin Simona Feistl und Rainer Moll (eza!, v.l.) in der Sporthalle des Jugendzentrum, deren Lüftung Probleme bereitet. Foto: Jakschs

Profis helfen gegen kalte Halle

Starnberg - Das Starnberger Jugendzentrum Nepomuk soll weniger Energie verbrauchen - das ist das Ziel des seit dieser Wochen laufenden Energiemanagements in Zusammenarbeit mit Experten aus dem Allgäu.

Egal ob durch Fernseher im Bereitschaftsmodus (Standby), falsch eingestellte Heizkörper oder nicht aufeinander abgestimmte Systeme - in Stadt und Landkreis wird unnötigerweise Energie verschwendet. Mit Hilfe des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) soll dem nun in einigen kommunalen Gebäuden in Stadt und Seegemeinden Einhalt geboten werden.

Ulla Schürenberg, Klimaschutzmanagerin im Landratsamt Starnberg, stellte das kommunale Energiemanagement von eza! den Bürgermeistern und den Umweltbeauftragten der Gemeinden vor. Starnberg, Feldafing und Tutzing werden an dem Management teilnehmen. Am Mittwoch wurden die betroffenen Gebäude erstmals von Felix Geyer und Rainer Moll besichtigt. Die beiden Beauftragten des Energie- und Umweltzentrums Allgäu verschafften sich einen ersten Überblick über die Energiemängel in den betreffenden Gebäuden.

Kräftig gespart werden soll auf diese Weise im Starnberger Jugendzentrum Nepomuk. Dort ist die Zuluftanlage in der Küche defekt. Auch die Belüftung der Halle erwies sich als schwierig. „Weil die Lüftungsanlage nicht bedient werden kann, wurde sie abgeschaltet. Und wenn sie lief, wurde es in der Halle eiskalt“, erläutert Rainer Moll. „Hier müssen Funktions- und Bedienungsprobleme geklärt werden.“ Neben dem Jugendzentrum wird auch das Landratsamt nebenan von der eza! betreut werden. Bei Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger kommen solche Maßnahmen freilich gut an: Ohne Einschränkungen oder Komforteinbußen, sondern allein durch Energieeinsparung und Effizienz Geld zu sparen, bewertet er positiv.

Bereits 170 Liegenschaften wurden von eza! energieoptimiert. „Der Energieverbrauch ohne Nutzung soll minimiert werden“, sagte Felix Geyer. Energiefresser wie kaputte Heizungsthermostate soll es künftig nicht mehr geben. „Neben der Entlastung der Haushaltskassen trägt das kommunale Energiemanagement ein gerüttelt Maß zur Reduzierung der globalen CO2-Emissionen bei,“ betonte Ulla Schürenberg.

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