Regionalwerk jetzt 100 Prozent Würmtal

Gauting - Die Stadtwerke München scheiden aus dem Kreis der Gesellschafter des Regionalwerks Würmtal aus. Was ändert sich dadurch für die Stromkunden?

Zu 100 Prozent Würmtal ist nun das von den Gemeinden Gauting, Planegg und Krailling gegründete Regionalwerk. Dies bestätigt Geschäftsführer Peter Drausnigg. Denn nach dem vor knapp einem Jahr verlorenen Prozess vor dem Landgericht München II mussten die Gesellschafter das RWW neu strukturieren. Folge: Nach fast drei Jahren sind die Stadtwerke München nun nicht mehr mit im Boot.

An der Holding hat Gauting aktuell 50 Prozent Anteil, Planegg 30 Prozent und Krailling 20 Prozent. Die Stadtwerke München (SWM) sind ausgeschieden, erläutert Drausnigg. Damit gehöre das Unternehmen „zu 100 Prozent“ den drei Würmtalgemeinden. Für die derzeit über 2000 Kunden des RWW - dabei auch Würmtal-Unternehmen oder der Gautinger Sportclub - ändere sich nichts. Den Vertrieb von Strom, zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, werde das RWW ausbauen. Großes Thema ist die Energiewende in den drei Gemeinden: Das RWW berate Bürger und Unternehmen auch zu den Themen Fotovoltaikanlagen mit Energiespeicher oder über Contracting-Lösungen, so Drausnigg. „Partnerschaftlich verbunden“ bleibe das Würmtaler Werk mit den Stadtwerken München. Beide Unternehmen prüften den gemeinsamen Bau und Betrieb eines Blockheizkraft- sowie eines Kleinkraftwerks im Würmtal.

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