Junge Mutter (22) tot aufgefunden - Verdacht auf Gewaltverbrechen

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Abwasser an der falschen Stelle: An der Söckinger Kreuzung plätscherte es am Samstag aus dem Kanalschacht, am Sonntag nahe der Bücherei. Die Folgen der Verstopfung reichten bis ans Südende der Stadt.

Rohr verstopft Rohr

Warum in Starnberg Abwasser über Straßen fließt

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Starnberg - Eine ungewöhnliche Verstopfung eines Kanals hat in Starnberg am Wochenende für Abwasserpfützen auf Straßen geführt.

Ein verstopfter Kanal hat die Starnberger Hauptstraße am Wochenende zweimal unter Abwasser gesetzt. Der Notdienst des Abwasserverbandes entdeckte am Sonntagmittag die Ursache – ein Kunststoffrohr hatte den Kanal blockiert.

Das Drama begann am Samstagvormittag, als aus einem Kanaldeckel an der Söckinger Kreuzung Abwasser geradezu heraussprudelte und die Dinardstraße hinunterlief. Die Feuerwehr sperrte den Bereich ab und informierte Landratsamt und andere Behörden – über Gullis gelangte das Abwasser in die getrennte Regenwasserkanalisation der Dinardstraße und von dort in den See. Mitarbeiter des Abwasserverbandes und einer Firma spülten den Kanal mit einem Durchmesser von rund 35 Zentimetern durch – das Abwasser lief wieder ab. Bis Sonntagvormittag.

Fast genau 24 Stunden nach dem ersten Vorfall plätscherte Abwasser aus einem Kanaldeckel an der Mozartstraße – dort drückte der Dreck auch in einen Keller, der von der Söckinger Feuerwehr in langer Arbeit ausgepumpt werden musste. Diese Abwasseraustritt lag rund zwei Kilometer von der mutmaßlichen Verstopfung entfernt. Denn: Als dieses Problem beseitigt war, fuhren die Mitarbeiter des Verbandes gerade nach Hause, als sie vor der Bücherei an der Hauptstraße den nächsten Abwasser-Springbrunnen entdeckten. Durchspülen half, und dort fand sich auch die wahrscheinliche Ursache: ein Kunststoffrohr mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern, wie es für Kanalhausanschlüsse verwendet wird.

Nach Einschätzung von Verbandsgeschäftsführer Norbert Impelmann war das höchstwahrscheinlich die Ursache für alle Probleme am Wochenende. Der Rohrstück stamme vermutlich von einer Baustelle, keinesfalls aus dem öffentlichen Netz. Dass das Stück in den Hauptkanal geraten war, kann Tage, vielleicht Wochen her sein. Mit dem Krisenmanagement seiner Mitarbeiter war Impelmann zufrieden: „Wir haben das Problem so schnell wie möglich beseitigt.“ Die Feuerwehr ließ erstmal die Kehrmaschine anrücken, um Toilettenpapier und dergleichen wegputzen zu lassen. (ike)

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