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Kerzen gegen den Verkehr: Entlang der Hanfelder Straße hatten sich am Freitagabend hunderte Bürger aufgestellt, um bei einer Lichterkette für eine Entlastung der Straße vom Verkehr einzutreten.

Aktion in Starnberg

Lange Lichterkette gegen die Blechlawine

Starnberg - Mit der Resonanz auf die Protestaktion gegen den Verkehr auf der Hanfelder Straße in Starnberg sind die Veranstalter zufrieden. Sie sprechen von rund 1800 Teilnehmern.

Die WPS, politischer Arm der Bürgerinitiative Pro Umfahrung - Contra Amtstunnel, hatte zu der "Aktion der Solidarität“ aufgerufen. Hintergrund ist ein neues Gutachten, das von einer 40-prozentigen Zunahme des Verkehrs auf der Hanfelder Straße in Starnberg in den vergangenen Monaten ausgeht. Daher hatte die WPS Anwohner und Betroffene aufgerufen, sich an der Lichterkette zu beteiligen. Die gewünschte Länge von fast zwei Kilometern wurde zwar nicht ganz erreicht, dafür gab es entlang der Hanfelder Straße nur kleine Lücken. Die Veranstalter sprechen von rund 1800 Teilnehmern.

Die drei Organisatoren der Aktion - Markus Mooser, Klaus-Peter Stohl und Georg Stahl - zeigten sich überzeugt: „Diese Bilder von einem ‚Wir in Starnberg’ schlagen bis Berlin durch.“ Sie sinnen offenbar auf Wiederholung, denn es hieß: „Das ist erst der Anfang.“ Die WPS plädiert für eine Umfahrung, da diese die Staatsstraßen wie die Hanfelder Straße mehr entlaste als der B2-Tunnel.

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