Am Starnberger See

Schon wieder Giftköder gefunden

Starnberg - Nach mehrwöchiger Pause sind am Starnberger See erneut Giftköder auslegt worden, die offensichtlich Hunde töten sollen. Die Polizei ermittelt. Die Hunde überlebten die Giftanschläge.

In einem Fall fraß ein Hund an der Starnberger Seepromenade einen unter Pflanzen versteckten Köder. Das Fleischbällchen enthielt Schneckenkorn. Der Hundehalter bekam dies zufällig mit und brachte sein Tier sofort zum Tierarzt. In einer Leberwurst war das Gift in Percha versteckt, auch dort konnte ein Tierarzt den Hund erfolgreich behandeln.

Die Polizei geht den Fällen intensiv nach. Im Juni und Juli hatte es mindestens 15 ähnliche Fälle im Bereich Feldafing/Pöcking gegeben. Die Serie riss jedoch Ende Juli ab, als die Hundestaffel der Polizei aus Fürstenfeldbruck sowohl massiv Präsenz zeigte als auch gezielt Vernehmungen vornahm. Hinweise kamen haufenweise, sagte Jörg Wuttke, Chef der Abteilung, zu der die Hundestaffel gehört.

Die neuen Fällen sind für die Beamten eine unschöne Überraschung, da die Orte auf einen anderen Täter als in Feldafing und Pöcking hindeuten.

Die Stadt Starnberg will ihren Kommunalen Ordnungsdienst dazu einsetzen, Hundehalter zu warnen und nach dem Täter Ausschau zu halten.

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