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Schutzengel rettet Starnbergs Stürmer Marinkovic

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Michael Marinkovic  hatte einen Schutzengel.

Starnberg - Michael Marinkovic hatte einen Schutzengel: Am frühen Mittwochmorgen wurde der 20-jährige Fußballer des Bezirksoberligisten FT Starnberg 09 in der Nähe seiner Heimatstadt Murnau Opfer eines schweren Autounfalls. Er kam mit relativ glimpflichen Verletzungen davon.

Marinkovic war am Mittwoch gegen 8.30 Uhr auf dem Weg von Murnau in Richtung Ammertal gewesen, als er auf Höhe der Abzweigung nach Grafenaschau auf die Gegenfahrbahn geriet. Warum, das konnte die Polizei bis Nachmittag noch nicht klären. Der 20-Jährige stieß frontal mit einem 18-Tonner-Getränkelastwagen zusammen.

Marinkovic hatte riesiges Glück im Unglück. „Er hat Gott sei Dank einige Schutzengel gehabt", sagte sein Vater Joe Marinkovic auf Nachfrage des Starnberger Merkur. Am schwarzen VW Polo des Murnauers entstand Totalschaden.

Michael Marinkovic, der aufgrund einer Schambeinentzündung für die FT Starmnerg bislang noch kein Saisonspiel absolviert hat, war nach dem Crash sogar

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ansprechbar, doch aufgrund der Schmerzen wurde er kurz darauf in ein künstliches Koma versetzt. „Am Mittwoch war der Radiologe bei ihm, und der hat gesagt, dass mit den inneren Organen bis auf ein paar Prellungen alles in Ordnung ist“, sagte Joe Marinkovic. Die äußeren Verletzungen allerdings waren gravierender. So erlitt der Starnberger Torjäger unter anderem eine Fraktur des Ellenbogens. Auch das Nasenbein war gebrochen, es wurde in der Murnauer Unfallklinik während einer vierstündigen Operation bereits wieder repariert.

„Wir sind heilfroh, dass es so gut ausgegangen ist“, kommentierte FT-Chefcoach Manuel Baum, der von Vater Marinkovic als einer der ersten informiert worden war. Der Fahrer und der Beifahrer des entgegenkommenden Lastwagens kamen übrigens mit dem Schrecken davon.

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