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Das ist Mist: Auf der Berger Straße in Percha türmte sich Pferdemist, den die Feuerwehr wegräumen musste.

Feuerwehreinsätze

Heißer Mist und Schneepflug

Berg/Percha - So ein Mist – mehr fällt einem da nicht ein: Ein schwelender Misthaufen hat am Montagabend für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Ein größerer Brand konnte gerade noch verhindert werden.

An einem Reiterhof unweit des Berger Ortsteiles Sibichhausen wird der Mist auf einem großen Haufen gelagert, was normalerweise kein Problem darstellt. Wird der Haufen jedoch zu groß, kann der Druck im Inneren zu einer Selbstentzündung führen. Vor vier Jahren hatte das schon einmal zu einem Löscheinsatz geführt – acht Stunden lang. Am Montag hatte ein deutlich kleinerer, aber immer noch mehr als vier Meter hoher Haufen gequalmt, weswegen die Feuerwehr hinzugezogen wurde. Die empfahl dem Betreiber, den Haufen sofort abfahren zu lassen. Als der Mistberg abgetragen wurde, kamen Glutnester zum Vorschein. Rund 20 Feuerwehrleute der Wehren Allmannshausen und Höhenrain waren letztlich im Einsatz, um die Glut zu löschen, erklärte Kreisbrandrat Markus Reichart auf Anfrage. Zudem wurde im Mist die Temperatur gemessen, ob eine Brandgefahr besteht. Die Wehren legten dem Betreiber nahe, mit dem Landratsamt die Lage zu besprechen, um einen neuen Brand zu vermeiden.

Der Abtransport verlief aber auch nicht reibungslos. Der Mist wurde von Mitarbeitern eines Unternehmens auf Hänger geladen – zu hoch, wie sich beim Passieren der Autobahnunterführung in Percha zeigte. Gegen 21 Uhr fegten zehn Mann der Perchaer Wehr die Straße, gegen 0.30 Uhr reichte es Kommandant Thomas Lang – er ließ von einem Bekannten einen Schneepflug holen, um die Straße zu räumen. Die Wiesen an der Berger Straße sind nun gut gedüngt. 

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