+++ Eilmeldung +++

Traurige Corona-Nachricht: Winter-Tollwood fällt komplett flach - „Trotz sehr guten Hygienekonzepts“

Traurige Corona-Nachricht: Winter-Tollwood fällt komplett flach - „Trotz sehr guten Hygienekonzepts“
Fuß- und Radwegbrücke an der Staatsstraße 2070
+
In die Jahre gekommen: Die Fuß- und Radwegbrücke an der Staatsstraße 2070 wird erneuert. Foto: Andrea Jaksch

Auf Wasserleitung folgt neue Brücke

Da wird sich der ein oder andere Autofahrer ungläubig die Augen reiben: Fast drei Monate war die Staatsstraße zwischen Seefeld und Hechendorf gesperrt. Erst seit Kurzem rollt der Verkehr wieder. Schon ab 6. Oktober wird es wieder eng: Auf der gleichen Strecke erneuert das Staatliche Bauamt eine Brücke.

Hechendorf – Wochenlang rollte der Verkehr am Hechendorfer Bahnhof entlang über die Bahnschranke: Von Juli bis Ende September bauten AWA Ammersee und Wassergewinnung Vierseenland an einer neuen Wasserleitung entlang der Staatsstraße zwischen der Kreuzung unterhalb des Seefelder Schlosses und dem Ortseingang Hechendorfs. Das Staatliche Bauamt Weilheim errichtete zeitgleich unterhalb der auf die Staatsstraße mündenden Seestraße eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer (siehe Kasten). Schlechtes Wetter mit Stark-regen verzögerte die Bauarbeiten um zwei Wochen. Kaum ist die Strecke nun wieder befahrbar, schickt das Staatliche Bauamt die nächste Meldung: Die Geh- und Radwegbrücke, die sich auf halber Strecke zwischen Schlosskreuzung und Ortseingang Hechendorf befindet, wird instandgesetzt. Dazu ist eine halbseitige Sperrung der Staatsstraße 2070 nötig, weil Rad- und Fußgänger über sie ausweichen sollen. Die Regelung des Verkehrs erfolgt mittels Ampelanlage. „Leider war es aus logistischen Gründen nicht möglich, die beiden Baumaßnahmen zeitgleich auszuführen“, schreibt das Staatliche Bauamt.

Die Brücke stammt aus dem Jahr 1969 und besteht aus einer Stahl-Holz-Konstruktion. Die Holzbauteile der Brücke haben über die Jahre unter der Witterung erheblich gelitten. Auch die Stahlträger, auf denen die Holzkonstruktion aufliegt, zeigen laut Bauamt deutliche Korrosionsschäden. Die Fachleute des Bauamts sehen in der bisherigen Konstruktion keine dauerhafte Lösung. Im Zuge einer Variantenuntersuchung habe man entschieden, die Stahl- und Holzbauteile durch Fertigteile aus Beton zu ersetzen, so die Behörde in einer Pressemitteilung. „Die Fertigteile werden zusätzlich mit einer sogenannten Versiegelung versehen, eine Abdichtung gegen Nässe und Feuchte, um die Dauerhaftigkeit zu erhöhen.“ Ein Vorteil der Bauweise sei, dass die Bauzeit deutlich verkürzt werden könne. „Außerdem kann sichergestellt werden, dass dadurch der sensible Lebensraum des Bachs nicht gestärt wird.“ Die Brücke führt über den Aubach, der wenige hundert Meter weiter in den Pilsensee mündet.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 6. Oktober, und dauern voraussichtlich bis Ende des Monats.

Querungshilfe zu schmal geraten

Nicht nur an der Brücke wird auf der Staatsstraße 2070 zwischen Seefeld und Hechendorf in diesem Herbst gebaut. Wie das Staatliche Bauamt Weilheim gestern bestätigte, muss an der neuen Querungshilfe am Ortsausgang von Hechendorf nachgebessert werden. Im Umweltausschuss am Dienstagabend berichtete Kämmerer Ingo Spengler, dass diese wohl zu schmal geraten sei. „Das wurde bei der Abnahme beanstandet.“ Dem Vernehmen nach fehlen 40 Zentimeter. Silke Schweigler vom Staatlichen Bauamt bestätigte, dass die ausführende Firma sich vermessen habe. Die Mindestbreite der Insel müsse 2,50 Meter betragen. Die Firma werde dies noch im Herbst nachbessern. 

Auch interessant

Kommentare