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Die Hedwigstraße von oben: Das langgestreckte Gebäude rechts ist der Kindergarten St. Hedwig. Links sind die beiden Baukörper des Maro-Wohnprojekts zu sehen.   

Für das Wohnprojekt in Oberalting

Bagger rollen bald

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Mit dem Wohnprojekt der Maro-Genossenschaft kann es in Oberalting bald losgehen. Der Seefelder Bauausschuss gab nun grünes Licht.

Seefeld – Nun können die Arbeiten bald beginnen: Seefelds Bauausschussmitglieder haben in ihrer jüngsten Sitzung den Bau des Wohnprojekts der Maro-Genossenschaft an der Hedwigstraße in Oberalting genehmigt.

In der Sitzung gab es für die schon lange bekannte und viel diskutierte Planung letztlich viel Lob. „Das ist ein befriedigendes Ergebnis“, befand Robert Schindlbeck (parteifrei) und sprach der Mehrheit seiner Ratskollegen aus der Seele. Nur Josef Wastian (FWG) kritisierte zum wiederholten Mal und erneut vergeblich die Anordnung und auch die Anzahl der Parkplätze. Ihm wäre es lieber gewesen, wenn die Fußgänger zwischen Gebäude und abgestellten Fahrzeugen passieren könnten. Die Planung jedoch sieht einen Gehweg vor, der zwischen Fahrbahn und Parkplätzen verläuft.

Am Bebauungsplan gab es noch eine Änderung

Für die Verantwortlichen war es nun höchste Zeit geworden für die abschließende Baugenehmigung. Den Unwillen der Gemeinderäte hatten sie sich zwischenzeitlich zugezogen, weil sie kurz nach Fertigstellung des Bebauungsplans gleich eine Änderung beantragt hatten (wir berichteten). Denn eine jüngste Kalkulation hatte gezeigt, dass mit dem Platz zu großzügig umgegangen worden und die Rentabilität gefährdet war. Daraufhin verkleinerte der Architekt einen ursprünglich vorgesehenen Laubengang zugunsten des Wohnraums. Und in die Tiefgarage gelangen die Besucher nun per Aufzug. Die vorgesehene, platzraubende Rampe fällt weg. Die Außengestaltung der Fassade gelang insgesamt aber trotzdem so gut, dass Seefelds Gemeinderäte zufrieden waren.

Auf dem Grundstück an der Hedwigstraße entstehen nun in zwei langgestreckten, sich leicht schräg gegenüberstehenden Bauköpern 22 Wohnungen, die zwischen 57 und 108 Quadratmeter groß sind. Es gibt 28 Stellplätze, davon befinden sich 24 in der Tiefgarage. In einem kleinen Gebäude zwischen den Baukörpern ist außerdem ein Gemeinschaftsraum geplant. Der Baubeginn ist für Herbst, spätestens Frühjahr geplant. 

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