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Sanierung vor Ort oder Neubau? Eine Entscheidung könnte schon im Sommer fallen. 

Chirurgische Klinik Seefeld

Initiative fühlt sich von Landrat bestätigt

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Was wird aus der Chirurgischen Klinik in Seefeld? Während die Planer das Gebäude und die Möglichkeiten prüfen, fand ein Gespräch im Landratsamt statt. 

Seefeld – „Wir haben noch keine Rückmeldung von den Planern“ – Dr. Thomas Weiler, Geschäftsführer des Klinikverbunds Starnberg-Penzberg-Seefeld, konnte gestern nichts Neues in Sachen Krankenhaussanierung und Anbau vermelden. Wie berichtet, untersuchen Experten derzeit, ob sich die Chirurgische Klinik Seefeld am Standort ausbauen und sanieren lässt. „Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende Juli Erkenntnisse haben. Dann allerdings kann es sein, dass wir sehr schnell entscheiden müssen“, kündigte Weiler gestern an.

Zwischen den Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen einen Krankenhausneubau im Gemeindebereich Seefeld und Landrat Karl Roth hat indessen ein Informationsgespräch stattgefunden. Wie berichtet, sammelt die Initiative unterstützt vom Bund Naturschutz (BN) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Bei ausreichender Stimmenanzahl (etwa 580, zehn Prozent der Wahlberechtigten in Seefeld) kann ein Bürgerentscheid initiiert werden (wir berichteten). Ortwin Gentz, Sprecher der Initiative, sprach von einem „offenen Dialog,“ in dem sich alle Beteiligten darüber einig gewesen seien, „dass das Krankenhaus in Seefeld vorrangig am derzeitigen Standort erhalten bleiben soll“.

An dem Gespräch nahmen laut Gentz Landrat Roth, Kreisbaumeister Dr. Christian Kühnel, Horst Guckelsberger vom LBV, Günther Schorn vom BN sowie Ildiko Gaal-Baier von der Bürgerinitiative teil. Roth, der auch Verbandsvorsitzender des Regionalen Planungsverbands ist, habe bei dem Anlass bestätigt, dass bei der Herausnahme der Fläche an der Eichenallee aus dem regionalen Grünzug eine Zweckbindung für einen Neubau der Klinik „keine bindende Wirkung“ habe. Diese Zweckbindung sei jedoch für den Gemeinderatsbeschluss vom 2. Mai maßgeblich gewesen, erinnert Gentz..

Wie berichtet, hatten Seefelds Gemeinderäte damals entschieden, die Herausnahme einer Fläche aus dem Regionalen Grünzug prüfen zu lassen, um sie im Falle eines Klinikneubaus anbieten zu können. Roth hat laut Gentz bestätigt, dass eine Bebauung dieser Fläche wegen seiner unmittelbaren Nähe zum FFH-Gebiet schwierig sei. Der Termin bei Herrn Roth zeige, „dass ein so großer Eingriff in Seefelds Raumstruktur in einer bürgerfreundlichen Atmosphäre gründlicher aufbereitet werden sollte und im Dialog mit den Bürgern und den Kreis- und Regionalgremien diskutiert werden muss“, so Gentz in einer Pressemitteilung der Initiative.

Unterschriftenformulare für das Bürgerbegehren wurden bereits gedruckt und werden in Kürze an alle Haushalte in der Gemeinde Seefeld verteilt. Das Bürgerbegehren kann unter initiative-eichenallee.de heruntergeladen werden.

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