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Ein Bild noch aus der Bauzeit: Mittlerweile ist die Anlage in Oberalting fertig.

Asyl

Oberalting ist bereit für die Flüchtlinge

Oberalting - Die Containeranlage ist fertig, nur die Flüchtlinge fehlen noch. Eine Informationsveranstaltung in Seefeld hat gezeigt: Die Oberaltinger sind bereit. 

Die Containeranlage an der Ulrich-Haid-Straße in Oberalting-Seefeld ist fertig. Wann die ersten Flüchtlinge kommen, ob überhaupt und woher, das steht noch in den Sternen (wir berichteten). Helferkreis und Gemeinde jedoch stehen in den Startlöchern, was ein Treffen in der Seefelder Nachbarschaftshilfe gezeigt hat. An die 70 Menschen nahmen an der ersten Informationsveranstaltung teil, zu der Gemeinde und der Agenda-Helferkreis geladen hatten. 

Moderiert wurde das Treffen von Stefanie Kalchschmidt: Sie besetzt die gemeindliche Koordinationsstelle für soziale Belange in der Gemeinde Seefeld. „An diesem Abend konnten 25 potenzielle neue Helfer gewonnen werden, die sich auch in Seefeld engagieren wollen“, teilte sie auf Nachfrage mit. Die Reaktionen seien durchwegs positiv gewesen, „es herrschte ein großes Interesse“. Insgesamt stehen damit in den Ortsteilen Hechendorf und Seefeld an die 50 Helfer zur Verfügung. Seit März leben in einer gemeindeeigenen Containeranlage am Keltenweg in Hechendorf Männer aus Eritrea und Somalia. In der Containeranlage des Landratsamts an der Ulrich-Haid-Straße in Oberalting ist für 144 Menschen Platz. Den Betrieb der Anlage gewährt die Firma Jonas Better Place, die soziale Betreuung übernimmt der Verein Hilfe von Mensch zu Mensch. An Arbeitstischen konnten sich die Interessierten an dem Informationsabend für die jeweiligen Bereiche wie Sprachunterricht, Patenschaften oder auch als Integrationspartner für Sport informieren. Kleider- und Sachspenden nimmt die Nachbarschaftshilfe Seefeld entgegen, die einen Kleiderfundus für Asylbewerber eingerichtet hat. Erreichbar sind die Ansprechpartner unter z (0 81 52) 99 95 14. Die Kleiderbörse der Nachbarschaftshilfe Hechendorf ist unter Telefon (0 81 52) 79 42 99 erreichbar. Heiß begehrt sind Fahrräder.

 Wer noch brauchbare Drahtesel abgeben möchte, wendet sich an Thomas Schaffer unter Rufnummer 01 70/4 54 87 10. Und wer Wohnraum an Flüchtlinge vermieten möchte, wendet sich an Stefanie Kalchschmidt. Die Diplom-Sozialpädagogin ist unter Telefon (0 81 52) 79 14 12 oder per Mail an kalchschmidt@seefeld.de zu allen Fragen zum Thema erreichbar. „Das Landratsamt wird noch zu einem Tag der offenen Tür in den Containern einladen“, berichtet Kalchschmidt. Geplant sei zudem noch eine Bürgerinformationsversammlung – bevor die ersten Flüchtlinge einziehen.

hvp

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