Weihten den Kinderspielplatz am Oberfeld in Hechendorf ein: Anwohner und Papa Patrik Herrmann, Elli, Mattis, Bürgermeister Klaus Kögel und Henri (v.l.).
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Weihten den Kinderspielplatz am Oberfeld in Hechendorf ein: Anwohner und Papa Patrik Herrmann, Elli, Mattis, Bürgermeister Klaus Kögel und Henri (v.l.).

Gemeinde Seefeld eröffnet Anlage – Weitere Maßnahmen 2021 geplant

Am Oberfeld in Hechendorf: Ein Spielplatz als Weihnachtsgeschenk

Das Warten hat für die Kinder in Hechendorf ein Ende. Bürgermeister Klaus Kögel und Bauamtsleiterin Imke Friedrich haben kurz vor Heiligabend den neuen Spielplatz am Oberfeld eröffnet.

Hechendorf – Für die im Einheimischenmodell in Hechendorf lebenden Kinder gab es heuer zu Weihnachten eine besondere Bescherung: Bürgermeister Klaus Kögel und Bauamtsleiterin Imke Friedrich eröffneten kurz vor Heiligabend am Oberfeld einen neuen Spielplatz. Im Spätherbst hatten die Bauarbeiten für die kleine Anlage begonnen, die im Moment noch von einem Bauzaun umgeben ist und sich direkt am Rand des neuen Einheimischenmodells „Am Höhenrücken“ befindet. Die Fläche ist gute 400 Quadratmeter groß, und die ersten kleinen Besucher waren gleich hellauf begeistert.

Wie der Spielplatz aussehen sollte, das hatten Imke Friedrich und das Bauamt mit den Kindern im Vorfeld ganz genau ausgetüftelt. „Wir haben zwei Workshops mit ihnen veranstaltet“, verriet Friedrich. Dabei durften sich die Kinder Geräte wünschen und dann auch aussuchen. Neben modernen Klettergerüsten löste vor allem die Seilbahn Begeisterung aus, auch wenn Mattis und Henri, drei und fünf Jahre alt, dafür dann doch noch ein bisschen zu klein sind. „Sie haben sich schon alle sehr auf den Spielplatz gefreut und sind um den Zaun herumgeschlichen“, berichtet Papa Patrik Herrmann, der nur wenige Meter entfernt im Einheimischenmodell wohnt. Nur einen Sandkasten gibt es auf der Fläche nicht. „Den wollten die Kinder nicht“, erklärt Friedrich. Sie schätzt, dass rund 60 Kinder im Einheimischenmodell leben.

Die Kosten belaufen sich auf rund 35.000 Euro

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 35 000 Euro. Die Summe war in den Gesamterschließungskosten enthalten, die sich auf rund 150 Euro pro Quadratmeter des Einheimischenmodells belaufen und von den Bewohnern getragen werden. Im Frühling kommt unter die Geräte ein Rollrasen, der Bauhof sorgt für einen schöneren Zaun. Ohne geht’s nicht wegen der Hunde, die nicht auf den Spielplatz dürfen. Auch Bürgermeister Kögel freute sich: „Die Kombination aus diesem Spielplatz für die Kleineren und dem Skaterplatz gegenüber für die Größeren ist eine Bereicherung für das gesamte Einheimischenmodell und darüber hinaus.“

Im Frühjahr nimmt die Gemeinde auch den Bau des Bolzplatzes auf der anderen Straßenseite neben dem Skaterplatz in Angriff. Die beauftragte Firma wolle Anfang Februar loslegen und Ende März fertig sein, berichtete Friedrich. In diesem Rahmen frischt die Gemeinde auch die Skateranlage auf. Wie berichtet, wird deren Sanierung von der LAG Ammersee im Rahmen des Leader-Förderprojekts unterstützt. Das heißt, 50 000 Euro trägt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 50 000 Euro zahlt die Gemeinde. Einen Teil der Geräte lagert der Bauhof während der Arbeiten ein, etwa neun kommen hinzu. „Sie bieten alle Schwierigkeitsgrade für alle Altersgruppen“, erklärt Friedrich.

Geh- und Radweg soll 2021 kommen

Geplant ist 2021 außerdem endlich der Bau eines Geh- und Radwegs, dazu kommen zwei Querungsinseln und zwei Bushaltestellen (wir berichteten). Eine Insel entsteht auf Höhe des Einheimischenmodells, eine weitere auf Höhe des Keltenwegs. Friedrich: „Wir hoffen sehr, dass wir damit auch die Autofahrer dazu bringen, langsamer zu fahren.“ Wie berichtet, hatten Anwohner erst vor Kurzem mit großen Bannern um Rücksichtnahme und langsamere Fahrweise gebeten. Wenn die Bauarbeiten am Oberfeld abgeschlossen sind, will Bürgermeister Kögel das Thema Tempo 30 im Gemeinderat aufgreifen.

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