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Gastgeber im Eisen-Park: Felix Lichtenberg, Justina Fojik, Stefan Mantel, Michael Wastian und Vanessa Schlecht (v.l.) vom Brauchtumsverein d’Griesbergler.

Nachbarschaft

Diese Premiere macht Lust auf mehr

Eine rundum geglückte Premiere können sich die Organisatoren des ersten Eisen-Park-Festes in Seefeld auf die Fahne schreiben. Am Sonntag tummelten sich in dem idyllisch gelegenen Areal an der Hauptstraße Einheimische wie auch Gäste aus den umliegenden Gemeinden. Eine Wiederholung ist garantiert.

Seefeld – Dabei hatte der nach den ehemaligen Besitzern so genannte Eisen-Park in der jüngeren Vergangenheit mehr durch Vandalismus als durch fröhliche Feste von sich reden gemacht. Immer wieder trieben Jugendliche ihr Unwesen, beschädigten Bäume und Inventar, sodass der rund 1900 Quadratmeter große Park auf Druck der Anwohner seit einem Jahr in den Abendstunden abgesperrt wird (wir berichteten).

Nun wollten die Mitglieder des Brauchtumsvereins d’Griesbergler diesen Unruhen etwas Positives entgegensetzen und den Eisen-Park bekannter machen. Der Plan ging auf. Als Familienfest konzipiert, kamen am Sonntag Jung und Alt ins Gespräch, erzählten sich lange zurückliegende Geschichten oder plauderten über diverse Möglichkeiten, den Park noch mehr zu nutzen.

„Das ist mal ganz was anderes“, freute sich d’Griesbergler-Vorstand Michael Wastian. Er und sein Team sorgten dafür, dass es den Gästen weder an Speisen sowie an nötigen Getränken fehlte – mit einer Einschränkung. „Leider sind die Pommes Frites aus“, bedauerte die fünfjährige Ines. Dafür standen eine Hüpfburg zum Toben, Schminktanten zur Verschönerung der Gesichter und die Freiwillige Feuerwehr für das Stapeln von Bierträgern bereit. Der Rekord lag am frühen Nachmittag bei 20 Kisten.

Sichtlich zufrieden zeigte sich auch Markus Eisen, vormals Mitbesitzer des Areals und direkter Nachbar des Eisen-Parks. „So haben wir uns das hier vorgestellt, und so kann es bleiben“, sagte er dem Starnberger Merkur. Zur Unterhaltung spielte die Seefelder Blaskapelle. Das Beste aber: Weil es wirklich hervorragend lief, versprach Vorstand Wastian, weitere Feste in die Planung aufzunehmen. „Bisher haben wir uns ja mehr auf den Maibaum und die Starkbierfeste in St. Peter und Paul konzentriert. Jetzt kommen noch die Familienfeste dazu.“ Der Verein startete vor zehn Jahren mit vier Mitgliedern, heute unterstützen ihn über 100 Frauen und Männer.

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