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Beförderte und treue Mitglieder (v.l.): Benjamin Grütze, Zsuzsa Mészáros, Alexander von Dehn, Beate Blecha, Maximilian Dehn, Sebastian Grütze, Lukas Ruhdorfer, Matthias Kuchler, Hans Kriechhammer, Martin Koppold und Christoph Walter.

Freiwillige Feuerwehr Hechendorf

Im Sommer ist endlichSpatenstich

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Seit 18 Jahren diskutieren die Gemeinde Seefeld und die Freiwillige Feuerwehr Hechendorf über den Bau eines neuen Gerätehauses. Am Donnerstagabend konnte Kommandant Benjamin Grütze die langersehnte Nachricht verkünden: Im Sommer ist Spatenstich für den Neubau.

Hechendorf– Es ist eine endlose Geschichte, aber seit dieser Woche schaut es doch so aus, als würden die Feuerwehrmänner und -frauen in Hechendorf im Sommer tatsächlich den Baubeginn eines neuen Gerätehauses am Oberfeld feiern können. Dies bestätigte auch Matthias Riederer, der die Jahreshauptversammlung im Vereinsstüberl besuchte. Gemeinsam mit Dr. Gerhard Schnitzler ist er Vorstand des Seefelder Kommunalunternehmens SeeKu, das von der Gemeinde im Frühjahr 2017 initiiert worden war. Eine gewisse Zufriedenheit war Riederer anzumerken: „Wir sind erst vor elf Monaten gegründet worden, aber haben bereits ein Genehmigungsverfahren durchgestanden. Ich gehe davon aus, dass wir im Sommer beginnen können“, sagte er. Einzige Sorge: „Die Archäologen kommen.“ Er habe Baustellen erlebt, die durch archäologische Funde um Monate, wenn nicht Jahre verzögert worden seien. „Aber das wollen wir jetzt mal nicht hoffen.“ Erst am Mittwoch hatte die Regierung von Oberbayern ihr Ok für einen Baubeginn gegeben, obwohl die Förderbescheide noch nicht bestätigt worden sind. „Wir bringen die Fördergelder durch den Baubeginn aber nicht mehr in Gefahr“, erklärte Riederer. Der Neubau ist mit 2,2 Millionen Euro veranschlagt.

Es läuft also gut für die Feuerwehr, auch in anderen Bereichen. Die sympathische junge Truppe – das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren – war rund um die Uhr mit insgesamt 67 Einsätzen beschäftigt. Sie erbrachte 49 technische Hilfeleistungen, waren 18 mal bei Wasserschäden und elf Mal bei Sturm zur Stelle, dazu kamen vier Personen- und eine Tierrettung, sieben Brände und zehn Absicherungsmaßnahmen. Insgesamt leisteten die Hechendorfer 3779 freiwillige Stunden. 713 davon verlangten die Einsätze ab, 982 waren bei Übungen zu erbringen, 1234 bei Lehrgängen. Sonstige Tätigkeiten wurden mit 288 Stunden veranschlagt, die Gerätewartung erforderte 174 Stunden. Den Verwaltungsaufwand bezifferte Benjamin Grütze auf 388 Stunden. „Es sind mit Sicherheit mehr“, sagte Zweiter Kommandant Florian Kuchler, der im Namen aller Grütze höchsten Dank und Respekt für dessen engagierten Einsatz zollte. Grütze hatte schließlich noch ausgerechnet, wie viel Geld der Einsatz der Feuerwehr der Gemeinde spart: Bei einem Stundensatz von 25 Euro wären das 94 475 Euro gewesen. Die Leistung der Rufbereitschaft aller aktiven Feuerwehrler, 44 an der Zahl, rund um die Uhr bei 12 Euro die Stunde entspricht sogar 1 349 040 Euro. Insgesamt hat die Feuerwehr 60 Mitglieder, die Jugendfeuerwehr, betreut von Thomas Kukuk, zählt 16 Mitglieder. Auch Kreisbrandmeisterin Petra Peters war beeindruckt: „Ihr seid wahnsinnig aktiv, weiter so.“

Großer Dank ging auch an die Bürger: 22 600 Euro klingelten 2017 im Spendensäckl, berichtete Kassier Ulrich Blecha. Insgesamt liegt das Vereinsvermögen bei 58 640 Euro – doch neben dem Neubau des Feuerwehrhauses steht auch der Kauf eines Mannschaftstransportwagens an.

Vorstand Alexander von Dehn konnte von einer langen Liste an Festivitäten und Veranstaltungen berichten, auch das Programm für 2018 steht. Von Dehn durfte sich dann in die Reihe der Geehrten einreihen: Er ist seit 40 Jahren Mitglied der Feuerwehr, ebenso wie Johann Hirschvogel. Seit 20 Jahren sind Sebastian Grütze und Martin Koppold dabei, seit zehn Jahren Matthias Kuchler.

Befördert wurden Beate Blecha, Lukas Ruhdorfer und Maximilian Dehn (alle Oberfeuerwehrfrau bzw. -mann), Konstantin Blecha und Christoph Walter (beide Hauptfeuerwehrmann), Carsten Buth, Dominik Ginder, Hans Kriechhammer, Anton Kukuk, Zsuzsa Mészáros und Georg Stillfried (alle Feuerwehrfrau bzw. -mann) und Martin Koppold (Löschmeister).

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