Kurzes Stelldichein: Ute Dorschner (3.v.l.) nahm von Prof. Martin Dameris, Wolfgang Niemann, Dr. Brigitte Altenberger, Ernst Deiringer, Marion Koppelmann und Angela Pflügler (v.l.) Geschenke und Dank entgegen.
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Kurzes Stelldichein: Ute Dorschner (3.v.l.) nahm von Prof. Martin Dameris, Wolfgang Niemann, Dr. Brigitte Altenberger, Ernst Deiringer, Marion Koppelmann und Angela Pflügler (v.l.) Geschenke und Dank entgegen.

Kurzes Stelldichein für langjährigen Einsatz

Geschenke für eine Unermüdliche: SPD in Seefeld bedankt sich bei Ute Dorschner (74)

Ursprünglich hatte die SPD in Seefeld nach der Kommunalwahl im März 2020 ein kleines Fest für Ute Dorschner geplant. Doch dann kam Corona. Nun haben die Genossen die Feier für die langjährige aktive Sozialdemokratin nachgeholt.

Seefeld - Besser spät als gar nicht. Das dachte sich auch die SPD Seefeld, die sich am Donnerstag bei Ute Dorschner (74) für ihr langjähriges Engagement in der Gemeindepolitik bedankte. Ursprünglich hatten die Genossen nach der Kommunalwahl im März 2020 ein kleines Fest für die pensionierte Realschullehrerin geplant. Doch dann kam Corona. Im Sommer machten gesundheitliche Probleme die Feierpläne zunichte, dann folgte der zweite Lockdown. Umso glücklicher waren die Seefelder Genossen, dass nun bei strahlendem Sonnenschein vor dem Hause Dorschners in Seefeld wenigstens eine kurze Feierstunde gelang.

Die SPD-Ortsvorsitzende Marion Koppelmann erinnerte in einer Laudatio an das Wirken Ute Dorschners. 1990 kandidierte diese erstmals für die Sozialdemokraten, wenngleich parteifrei. Bis 2020 saß sie für die SPD durchgehend am Ratstisch. Nie hatten die Genossen die Mehrheit, sie „zeichneten sich aber immer durch kreative Ideen, Hartnäckigkeit bei der Umsetzung und einen langen Atem aus“, sagte Koppelmann.

Vieles trug Dorschners Handschrift. Sie brachte die Pilsensee-Nachrichten auf den Weg, organisierte Feste wie das erste Willkommensfest der Gemeinde 2015, hatte die Idee zum Bürgerbus, war Mitgründerin der Schutzgemeinschaft Aubachtal, trieb das Thema Ortsentwicklung voran, gab den ersten Anstoß zu energiesparender Straßenbeleuchtung und der Umsetzung von Tempo 30, regte Blühstreifen an, beantragte alternative Wohnformen und machte sich für Erbpacht statt Verkauf von Gemeindegrund stark. Ein großes Thema ist seit jeher auch die Asylarbeit.

Als Dankeschön nahm Dorschner eine Gartengabel entgegen, die zugleich ein Tischchen für das verdiente Feierabendgetränk bietet. Dazu gab es einen Gutschein für den Wochenmarkt und einen Buchgutschein. Die 74-Jährige freute sich sehr. „Es ist schön, dass meine Arbeit so geschätzt wurde“, sagte sie. Auch wenn es sie wurmte, dass sie sich wegen der Pandemie nicht mit einer Einladung revanchieren durfte.

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