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Engstelle: Fußgänger, Radler und Autofahrer teilen sich den Hechendorfer S-Bahnübergang. Die Bahn will den Übergang ausbauen. 

S-Bahnübergang in Hechendorf

Mehr Platz für Radler und Passanten

Die Deutsche Bahn will den S-Bahnübergang in Hechendorf umbauen - und plant dafür eine Fußgängerschranke.

Hechendorf – Bisher teilen sich Autofahrer, Fußgänger und Radler den S-Bahnübergang in Hechendorf. Das ist oft vor allem für Fußgänger gefährlich. Die Deutsche Bahn plant nun einen Umbau des gesamten Bahnübergangs. Die Gemeinde wird sich an den Kosten in Höhe von etwa 400 000 Euro beteiligen. Dies legten die Räte in ihrer jüngsten Sitzung fest.

Seit Jahren drängt die Gemeinde Seefeld auch darauf, dass der Hechendorfer Bahnhof barrierefrei wird. Doch daraus wird so schnell nichts werden. In einem Gespräch mit der Verwaltung hat die Bahn offensichtlich nochmals bekräftigt, „dass für Hechendorf vorläufig keine barrierefreie Herstellung vorgesehen ist“, wie Bauamtschefin Imke Friedrich auf Nachfrage berichtet. Das bedeutet beispielsweise auch, dass der Bau von Rampen, die vom Bahnübergang aus auf den Bahnsteig führen, von der Bahn abgelehnt wird. Die DB habe diesen Vorschlag explizit geprüft, berichtet Friedrich. Doch er sei ihr zu gefährlich, „weil für Fahrgäste im Bereich zwischen den Gleisen eine zu hohe Gefahr besteht, die auch durch zusätzliche Fußgängerschranken nicht gelöst werden kann“. Im Raum steht zwar immer noch der Bau eines Aufzugs. „Damit ist in naher Zukunft jedoch nicht zu rechnen“, glaubt Friedrich.

Dafür könnte sich die Situation zumindest beim Bahnübergang an der Beermahd in Hechendorf entspannen. Dort nämlich will die Bahn den Geh- und Radweg verlängern und entsprechend den gesamten Bahnübergang umbauen. Die Planung ist allerdings komplex. „Gedacht ist an einen durch einen Grünstreifen vom Verkehr abgetrennten Übergang für Radler und Fußgänger“, weiß Friedrich. Das bedeutet auch, dass für die nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer eine zusätzliche Schrankenanlage gebaut werden muss. „Dafür wird die Bahn den gesamten Übergang verbreitern.“

Mit den Bauarbeiten dazu könnte 2023 begonnen werden, das habe die Deutsche Bahn signalisiert. „Diese Lösung soll auf jeden Fall kommen“, sagt Friedrich.  

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