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Die Klinik in Seefeld.

Nach der Entscheidung für den alten Standort

Klinik Seefeld: Das sind jetzt die nächsten Schritte

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Die Chirurgische Klinik Seefeld soll am aktuellen Standort saniert und erweitert werden. Seefelds Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, den Antrag auf Herausnahme eines Grundstücks an der Eichenallee aus dem regionalen Grünzug zurückzunehmen (wir berichteten). Jetzt spricht Klinik-Chef Dr. Thomas Weiler.

Seefeld - Sein Schreiben hat die neuste Entwicklung in Seefeld möglich gemacht (wir berichteten): Klinik-Chef Dr. Thomas Weiler berief sich dabei auf ein Gutachten der in Pfarrkirchen ansässigen PrograMed GmbH, die sich auf den Bau und die Entwicklung von Krankenhäusern spezialisiert hat.

Demnach halten es die Experten für möglich, am Standort in der Ortsmitte von Seefeld und auf angrenzenden Grundstücken, wie beispielsweise dem Parkplatz, die Klinik zu sanieren beziehungsweise zu erweitern. Das Funktions- und Raumprogramm umfasst nach Angaben Weilers im Wesentlichen etwa 100 Patientenbetten (ein Viertel mehr als bisher), drei Operationssäle, eine Notaufnahme, eine Röntgenaufnahme und eine eigene Küche. „Auf dieser Grundlage werden wir jetzt den Flächenbedarf ermitteln. Erst danach weiß man auch, wie teuer das wird“, sagte Weiler gestern im Gespräch mit dem Starnberger Merkur.

Experten rechnen für den Neubau einer Klinik dieser Größe mit Kosten von 60 bis 70 Millionen Euro.In die Überlegungen fließt auch mit ein, was vom aktuellen Klinikgebäude erhalten bleiben kann. Weiler gibt jedoch zu bedenken: „Die Anforderungen heute sind natürlich ganz anders als vor 50 oder 100 Jahren.“Auch der geplante provisorische Bau von OP-Sälen spiele eine Rolle. Weiler: „Wenn wir zu der Erkenntnis kommen, dass wir an dem Standort bleiben, kann man die Säle vielleicht so bauen, dass sie später erhalten bleiben können“ – sozusagen als erster Bauabschnitt.

Mit der Grundsatzentscheidung für den bisherigen Standort sei auch klar, dass nun alle weiteren Schritte in Absprache mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium erfolgen. „Wir hoffen, dass wir uns noch diesen Herbst abstimmen können“, sagte Weiler. 

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