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Verzaubert den Prinzen: Lara Gum als Aschenputtel steht im Kurzfilm vor der Wahl: Mann oder Glückslos?

Auszeichnung

18 Jahre – und schon ein Filmpreis

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Mit einem Film Award wurde die 18-jährige Lara Gum ausgezeichnet. Mit ihrem Team hat die Studentin aus Seefeld bei der Aktion der Glücksspirale einen Kurzfilm eingereicht.

Seefeld – Schon die Einladung ins stilvolle GOP-Theater München war für Lara Gum und ihr Filmteam ein Ereignis. Mit dem Kurzfilm „Aschenputtel“ hat es die 18-Jährige aus Seefeld auf Platz drei des Film Awards der Glücksspirale geschafft. Zudem wurden Gewinner in den Kategorien „Heartbreaker“ und „Querdenker“ prämiert. Bei der letzten und neu eingeführten Kategorie „Publikumsliebling“ wird Gum plötzlich noch mal auf die Bühne gerufen. Sie nimmt ihr Team mit nach oben, alle sollen dabei sein. „Wir waren wahnsinnig überrascht“, sagt Gum.

Film entstand zu Beginn des Studiums

Per Online-Abstimmung wurde der Publikumsliebling bestimmt. „Es ist der ehrlichste Preis“, sagt die junge Regisseurin. Die Tochter von Bürgermeister Wolfram Gum studiert Fernsehjournalismus an der Bayerischen Akademie für Fernsehen und Digitale Medien. Der Film entstand am Anfang ihres zehnmonatigen Studiums. „Wir wurden ins kalte Wasser geworfen“, sagt Gum.

Mit ihrer Idee hatte sie aber Erfolg: Gum als Aschenputtel macht am Ufer des Ammersees die Wäsche, als ein Prinz auf dem Pferd angeritten kommt. Während seinen Annäherungsversuchen erscheint Aschenputtel plötzlich eine Fee, die mit einem Glückslos lockt. Das Aschenputtel entscheidet sich für das Los und springt glücklich davon.

Dreh im November: „Habe wahnsinnig gefroren“

Für das 52-sekündige Video drehten drei Schauspieler, zwei Kameraleute und drei Techniker – bei frostigen Temperaturen im November. „Ich habe wahnsinnig gefroren“, gibt Gum zu. Zwei Schnittexperten haben das Video dann zusammengestellt. Das Video, die Teilnahme am Wettbewerb, Gum als Aschenputtel – lange war alles nur ein Spaß, wie die Seefelderin sagt. „An der Schule haben sie mich Prinzesschen genannt.“ 

Umso größer war dann die Freude über die beiden mit insgesamt 3000 Euro dotierten Auszeichnungen. Damit war das Budget des Drehtages schnell gedeckt. Nur fünf Euro hat das Team gebraucht. Die Mitbewerber arbeiteten wohl mit höheren Budgets. „Uns ging es aber in erster Linie darum, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, bei dem wir auch Spaß haben und was die Leute zum Lächeln bringt.“

Startschuss für die Schauspielkarriere?

Ein Startschuss für die Schauspielkarriere? Gum möchte sich offen halten, was sie nach dem Studium macht. Die Kunstakademie oder ein Chinesisch-Studium seien denkbar, sagt die Seefelderin – oder sie bleibt beim Fernsehjournalismus. „Demnächst darf ich das erste Mal moderieren“, sagt sie. Egal, was Gum macht, an die Auszeichnungen im GOP-Theater wird sich die junge Regisseurin gerne erinnern: „Es war ein richtig toller Tag.“

Das Video

Der Kurzfilm ist hier zu sehen

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