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Ernteergebnis bei Hechendorf: Dort stellte die Polizei 15 Marihuanapflanzen sicher.

Spaziergängern fallen seltsame Gewächse auf

Marihuanapflanzen mitten im Wald

Seltsame Pflanzen haben bei Hechendorf und Machtlfing die Polizei auf den Plan gerufen. Jemand baute sich dort den Nachschub für Joints offenbar selbst an. 

Hechendorf/Machtlfing – Ein Fund ist schon nicht die Regel, zwei sind durchaus ungewöhnlich: Herrschinger Polizeibeamte haben in den vergangenen Tagen zwei Marihuana-Plantagen abgeernetet. Die Ermittlungen laufen.

Beide Male entdeckten Spaziergänger die seltsamen Pflanzen, die noch dazu in Töpfen eingepflanzt waren. Im ersten Fall fanden Beamte nach einem Hinweis in einem Waldstück zwischen Hechendorf und Breitbrunn etwa einen Kilometer von Hechendorf an der Verlängerung der Breitbrunner Straße 15 eingetopfte Pflanzen. Den Beamten war sofort klar, dass es sich um Marihuanapflanzen handelte. Die waren unterschiedlich groß, nämlich zwei 30 Zentimeter und 1,20 Meter. Die Polizisten packten die Gewächse ein und stellten sie sicher.

Kurz darauf wurde das Pflanzenlager in der Herrschinger Inspektion größer. Passanten hatten in einem Waldstück westlich des Ulrichsbichl in Machtlfing ebenfalls offensichtlich nicht heimische Pflanzen in topfähnlichen Behältern entdeckt. Es handelt sich nach aktuellem Stand ebenfalls um ein Dutzend Marihuanapflanzen, sie waren jedoch erst etwa 40 Zentimeter groß. Auch sie wurden abgeerntet und sichergestellt.

Die Polizei hat nach Angaben von Herrschings Polizeichef Erich Schilling Ermittlungsverfahren gegen die unbekannten Züchter eingeleitet. Vorwurf: unerlaubter Anbau von Betäubungsmitteln. Bisher gibt es keine Erkenntnisse, ob die beiden Plantagen von einem Züchter stammen oder von zweien. 

Hinweise zu den beiden Aufzuchtorten nimmt die Polizei unter (0 81 52) 9 30 20 entgegen. 

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