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Der neue Vorstand ist der alte: Volker Reith, Patricia Kalchschmidt und Elvira Dauner sind die drei Vorsitzenden, die Kasse macht Augusta Fraund, Schriftführerin ist Heidemarie Egger.

Nachbarschaftshilfe Seefeld

Mittlerweile 60 Mitarbeiter

Seefeld - Hochzufrieden können die Mitglieder der Nachbarschaftshilfe Seefeld angesichts des Rechenschaftsberichts ihres Vorstands sein.

 „Wir können stolz sein. Die Nachbarschaftshilfe ist ein fester Bestandteil der Gemeindekultur und weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt.“ Dieses Dankeschön von Bürgermeister Wolfram Gum kam von Herzen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Vereins, dessen nun fertiggestelltes Mehrgenerationenhaus einmalig im Landkreis ist und zu den 450 Einrichtungen gehört, die in Deutschland von der Bundesregierung gefördert werden.

Davon wurden verschiedene Projekte finanziert, Ausbildungsangebote, Computerkurse, Handykurse und Mittagsbetreuung, in der letztes Jahr durchschnittlich 37 Kinder waren. Herzstück der Nachbarschaftshilfe ist der offene Treff, eine Begegnungsstätte jüngerer und älterer Menschen. Das Angebot ist riesig, umfasst diverse Seniorenkurse und im Familienzentrum Spielgruppen für Kleinkinder, Baby - und Kinder-, Hausaufgaben-, Mittagsbetreuung, Nachhilfe und Ferienprogramm.

Dazu bietet die Nachbarschaftshilfe ambulanten Pflegedienst und Demenzbetreuung an, für die 18 Pflegedienstmitarbeiter zur Verfügung stehen. Vorstandsvorsitzender Volker Reith blickte zufrieden auf das vergangene Jahr zurück und berichtete, dass allein in der Pflege 9800 Stunden für 32 Klienten geleistet wurden, „oft unter schweren Bedingungen“.

Für 2017 kündigte er an, dass „mit der Umsetzung des Pflegestärkungsgesetzes und der damit verbundenen Umstrukturierung von Pflegestufen auf Pflegegrade viel Organisationsarbeit auf die Pflegedienstleiterin Stefanie Zimmermann und Pflegeberatung durch Beate Kuberek zukommt“. Die Betreuung und Versorgung dementiell Erkrankter durch vierzehn geschulte Helfer sei von den Betroffenen gut angenommen wurden, ebenso das Erzählcafé, das 51-mal im vorigen Jahr angeboten wurde. Insgesamt wurden hier 1100 Stunden Arbeit geleistet.

Auch das Familienzentrum ist beliebt. Wöchentlich besuchten etwa 80 Kinder die Angebote in Spielgruppen, dem Eltern-Kind-Kreis, dem offenen Treff, wobei die Mitarbeiter etwa 3000 Stunden investierten. Ohne Ferienprogramm, an dem 140 Kindern teilnahmen. Aber es fehlt an Nachwuchs, wie Elvira Dauner am Rande der Jahreshauptversammlung, in der der gesamte Vorstand wiedergewählt wurde, mitteilte. „Das ganze Haus ist voller junger Mütter und es kommt nichts nach“. Sie wundert sich darüber, denn die Mitarbeit in der Nachbarschaftshilfe biete gerade jungen Müttern die Möglichkeit, wieder in das Berufsleben einzusteigen. Die Nachbarschaftshilfe beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter. Von Astrid Amelungse-Kurth

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