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Windräder wie diese vier bei Berg am Starnberger See wird es in Seefeld eher nicht geben – die Flugsicherung ist wegen der Nähe zum Flughafen dagegen.

Keine Räder bei Oberpfaffenhofen

Nein zur Windkraft: Flugsicherung gegen Anlagen bei Unering

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Windenergie wird es hier wohl nicht geben. Wegen der Nähe zum Sonderflughafen Oberpfaffenhofen hat die Deutsche Flugsicherung sich ausdrücklich gegen Windräder dort ausgesprochen. Doch eine andere erneruerbare Energieform wird Seefeld bald versorgen.

Seefeld – Das wird wohl eher nichts mit Windrädern auf dem Gebiet der Gemeinde Seefeld. Der Umweltausschuss befasste sich in seiner Sitzung am Dienstagabend mit der Frage, inwieweit sich Windenergieanlagen in den Konzentrationsflächen auf Seefelder Grund realisieren lassen würden. Das Problem bleibt die Nähe zum Sonderflughafen Oberpfaffenhofen.

Im Dezember 2019 hatte die Gemeinde Seefeld die zuständigen Fachstellen um eine Stellungnahme gebeten. Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr sowie das Bundesamt für Flugsicherung möchten sich erst äußern, wenn für die rund um Unering gelegenen Flächen ein Bauantrag vorliegt. Die Deutsche Flugsicherung GmbH hat sich ausdrücklich gegen Windräder dort ausgesprochen, „da hierdurch die Nutzbarkeit des nahe gelegenen Flugplatzes Oberpfaffenhofen stark eingeschränkt würde“, wie es in einem Brief an die Gemeinde heißt. Dem Luftamt Südbayern werde man dringend empfehlen, die luftrechtliche Zustimmung zu versagen.

Die Mitglieder des Umweltausschusses nahmen die Ausführungen zur Kenntnis. „Unter diesen Umständen müssen wir das wohl ad acta legen“, sagte Dr. Oswald Gasser (FDP).

Dafür steht das Nahwärmenetz der Energiegenossenschaft in Seefeld kurz vor seiner Vollendung. Laut Peter Schlecht (FWG), der das Projekt einst initiiert hatte, müssten nur noch Absprachen zum Leitungsnetz getroffen werden. „Aber sonst sind alle Voraussetzungen geschaffen.“

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