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Symbolfoto.

Herrenloses Fischerboot entdeckt

Polizei nimmt Suche nach Vermisstem im Pilsensee wieder auf

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Seit Dienstagnachmittag wird am Pilsensee ein etwa 60 Jahre alter Mann vermisst. Die Retter mussten aufgrund des heraufziehenden Unwetters die Suche allerdings abbrechen. Am Mittwochvormittag hat die Polizei die Suche wieder aufgenommen.

Seefeld – Die Polizei hat die Suche nach dem im Pilsensee vermissten Mann wieder aufgenommen. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei würden zunächst von einem Boot aus mit einer Sonarsonde den See absuchen, erklärte Herrschings Polizeichef Erich Schilling gegenüber dem Starnberger Merkur. Polizeitaucher stehen bereit, um dann im Wasser nach dem Vermissten suchen zu können. Aufgrund persönlicher Gegenstände, die im Boot des Vermissten gefunden werden, dürfte es sich bei ihm um einen 67 Jahre alten Mann aus Seefeld handeln.

Eine Urlauberin hatte am Dienstag gegen 14.30 Uhr ein herrenloses Fischerboot mit laufendem Motor am südlichen Ende des Pilsensees bemerkt. Zuvor habe sie noch beobachtet, wie ein Fischer mit diesem Boot auf dem See auf- und abgefahren sei, berichtete Schilling. An Bord befanden sich nach Angaben der BRK-Wasserwacht Pilsensee einige Wertgegenstände des Besitzers. „In der Befürchtung, dem Mann könnte etwas passiert sein, wählte die Urlauberin die Notrufnummer 112 und handelte damit genau richtig“, berichtete die Vorsitzende der Wasserwacht, Manuela Wunderl. Sofort wurden Wasserrettungskräfte der Wasserwacht Pilsensee und der Schnelleinsatzgruppen von Seefeld, Grafrath und Schondorf alarmiert. Auch die Freiwillige Feuerwehr Seefeld-Oberalting beteiligte sich an der Suche. Zwei Hubschrauber unterstützten die Flächensuche zudem mit einer Wärmebildkamera aus der Luft – vorerst jedoch ohne Ergebnis.

Gegen 16 Uhr informierte die Leitstelle die Einsatzleitung über eine Sturmhauptwarnung. „In Absprache mit der Polizei mussten wir die Suche abbrechen. Es waren auch schon Blitze zu sehen“, berichtet Einsatzleiter Ludwig Zitzelsberger. „Es blieb uns keine andere Wahl, wenn wir uns nicht selbst in Gefahr bringen wollten.“ Gegen 16.30 Uhr wurde die Suche schließlich eingestellt. 

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