Polizeieinsatz

Ausraster in der S 8

Ein 20-jähriger Obdachloser deutscher Herkunft hat sich am Montagabend in der S8 so aufgeführt, dass der Zugführer die Polizei rufen musste.

Hechendorf – Ein 20-jähriger Mann hat am Montagabend in der S-Bahn S 8 von München auf dem Weg Richtung Herrsching in der S-Bahn randaliert und für Verzögerungen auf der Strecke gesorgt. Wie Herrschings Polizeichef Erich Schilling gestern berichtete, hatte der Zugführer gegen 19 Uhr die Polizei verständigt und am S-Bahnhof Seefeld-Hechendorf die Fahrt unterbrochen. Beamte der Herrschinger Polizei trafen den 20-Jährigen schlafend an.

Als sie ihn weckten, drehte er offensichtlich gleich durch und schrie herum, er sei der Sohn Adolf Hitlers und müsse an die Westfront. Laut Schilling machte er einen orientierungslosen Eindruck. Der Mann war zudem stark betrunken und gab außerdem an, er habe Drogen konsumiert. Die Beamten nahmen ihn mit auf die Polizeidienststelle Herrsching. Von dort wurde der Deutsche, der über keinen Wohnsitz verfügt, ins Klinikum Fünfseenland Gauting gebracht. Fahrgäste nahmen keinen Schaden, außer dass sie wohl verbal angegangen worden seien, so Schilling. Auf der S-Bahnstrecke sorgte die Aktion kurzzeitig für Verzögerungen. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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