Tango ist einer der leidenschaftlichsten der lateinamerikanischn Tänze – und ein Lebensgefühl. Foto: fkn

Tango sehen und selbst tanzen

Seefeld - Tango auf der Leinwand erleben und danach selber tanzen - das gibt es im Kino Breitwand im Schloss Seefeld.

Am FReitag, 9. Januar, ab 19.30 Uhr wird der Film "Getanztes Verlangen" gezeigt, ab etwa 21 Uhr ist Tango-Tanzen in der Lounge des Kinos angesagt. Auf einem Büchertisch werden der kürzlich beim Allitera Verlag erschienene Band 1 der ersten Tango-Buchreihe weltweit vorgestellt mit dem Titel Tango Global. Eine Kartenreservierung für diese Sonderveranstaltung im Kino Breitwand im Schloss Seefeld wird dringend empfohlen unter Telefon (0 81 52) 98 18 98 oder per E-Mail: seefeld@breitwand.com.

Wer bei dieser Tangofilm-Tanzbar-Nacht Lust bekommt, Tango Argentino zu erlernen, kann dies am Mittwoch, 14. Januar, im Alten Sudhaus des Seefelder Bräustüberl tun. Der Anfänger-Workshop dauert von 19.30 bis 21 Uhr. Zudem besteht die Möglichkeit, nach einem solchen Einstiegs-Workshop in die fortlaufende Tango-Unterrichtsgruppe einzusteigen, ebenfalls auf Schloss Seefeld, immer mittwochs im festlichen Ambiente des Sudhauses, von 21 bis 22.30 Uhr. Ausführliche Infos zu diesen Angeboten unter www.tango-a-la-carte.de oder bei Ralf Sartori unter E-Mail nymphenspiegel@aol.com, Telefon (089) 56 48 37 oder 01 72/ 8 27 55 75.

Und nun zum Film „Getanztes Verlangen“ (Ad occhi chiusi) von Simonetta Rossi (Italien): Tänzer aller Schattierungen, seien es große Maestros, lokale Tangolehrer, Vereinsvorstände und Milongabesucher drücken ihre Beobachtungen, Erfahrungen, Erkenntnisse aus. Diese Interviews und Gespräche wurden von der Regisseurin zusammen mit Tanzszenen eindrucksvoll geschnitten, so dass eine dichte Atmosphäre an Eindrücken zum Tango entsteht. Es geht um die Herkunft des Tanzes und um Tango Nuevo, um Veränderung, um Beziehung, um Szene, um ausgelöste Katastrophen, und natürlich: um den Tanz.

Der Film beeindruckt durch seine Schönheit, dem Spiel mit verschiedenen Tempi der Sequenzen und den verschiedenen Tangoenergien. Simonetta Rossis Film (italienisch mit englischen Untertiteln) ist mehr als eine Dokumentation über den Tango. Als anthropologische Forschungsreise zeigt er auf, wie der Tanz Angstzustände und Einsamkeit heilen kann, und warum der Tango über argentinische Grenzen hinaus verschiedene Kulturen und regionale Traditionen verbindet.

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