Bürgermeister Klaus Kögel probierte sich beim Übergang an der Hauptstraße in Seefeld als Schülerlotse.
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Auf dem Schulweg über die Straße: Bürgermeister Klaus Kögel probierte sich beim Übergang an der Hauptstraße in Seefeld als Schülerlotse.

Bürgermeister Kögel löst Versprechen ein

Schülerlotsen bitten um Unterstützung

Da gab es dann doch große Augen an der Ampelkreuzung in Hechendorf und beim Fußgängerübergang beim Krankenhaus in Seefeld: Mit reflektierender Jacke und Kelle ausgerüstet stand Seefelds Bürgermeister Klaus Kögel auf der Straße und half den Kindern, sicher die Straße zu überqueren.

Seefeld – Damit löste Kögel ein im Sommer gegebenes Versprechen ein. Damals hatte sich die Gemeinde bei den Ehrenamtlichen bedankt. Weil Notstand herrschte, sagte Kögel zu, Anfang des Schuljahrs selbst einzuspringen.

Nach wie vor suchen die Teams um Stephanie Dörr (Seefeld) und Gabi Pinzer (Hechendorf) Unterstützung. Zwar können die Kernzeiten in der Früh und mittags von den 22 (in Seefeld) beziehungsweise 23 (in Hechendorf) Lotsen bedient werden. „Bei Krankheit oder Urlaub kann es durch die knappe Mannschaft, bei dann erforderlichen Vertretungen in beiden Ortsteilen, schon mal eng werden“, sagt Kögel.

Die Anzahl der Einsätze schwankt in den insgesamt 38 Schulwochen zwischen 550 und 650. In Seefeld stehen die Schülerlotsen morgens und mittags auf Höhe der Klinik an der Hauptstraße, in Hechendorf bei der Fußgängerampel Inninger Straße/Günteringer Straße sowie am nachfolgenden Übergang Alte Hauptstraße in Richtung Grundschule.

Wer die Schülerlotsen der Gemeinde Seefeld unterstützen möchte, wird gebeten, sich per E-Mail an info@seefeld.de unter dem Stichwort Lotsendienst mit der Gemeindeverwaltung in Verbindung zu setzen. Die jeweiligen Koordinatoren werden dann informiert und melden sich.

„Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Kögel nach seinen Einsätzen. Die Kinder seien dankbar für die Hilfe an den jeweils stark befahrenen Strecken. „Dort brauchen sie auch jemanden, denn der Verkehr ist doch immens“, so Kögel.  

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