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Ideen für Hechendorf, hier die Kirche St. Michael,  präsentiert der Hechendorfer Dr. Volker Behrendt am 8. Mai im Schützenheim.

Bürgerengagement

Ideen für Hechendorf: Präsentation im Schützenheim

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Dr. Volker Behrendt hat in Hechendorf im Frühjahr eine Umfrage initiiert. Am 8. Mai stellt er eine Auswertung im Schützenheim vor. 

Hechendorf – Mehr als 120 Menschen beteiligten sich an der Umfrage, die Dr. Volker Behrendt in Hechendorf in diesem Frühjahr durchgeführte (wir berichteten). Mittlerweile hat der 76-Jährige die Daten akribisch ausgewertet. Am Mittwoch, 8. Mai, will er das Ergebnis im Hechendorfer Schützenheim (Hauptstraße 54) vorstellen.

Für den seit 30 Jahren in Hechendorf lebenden Unternehmensberater Behrendt ist seine Aktion auch Neuland. „Ich kann nicht einschätzen, wie viele Menschen das Thema interessiert und wie viele kommen werden“, sagt er. Aber die Auswertung der Umfrage habe einige wirklich spannende Ideen für den Ort zutage befördert. Die Auswertung der zurückgesandten Fragebögen sei zwar ein ziemliches Stück Arbeit gewesen, aber auch sehr interessant. „Die Auswertung habe ich nach Gesichtspunkten unterteilt – letztlich ist es eine umfangreiche Stoffsammlung.“ Die habe er „vorurteilsfrei, unbefangen und so objektiv wie möglich“ aus- und bewertet.

An dem Abend im Schützenheim werde er zu jedem Punkt etwas sagen. „Da sind auch viele Ideen dabei, die umgesetzt werden können“, freut sich Behrendt. In seinem Fragebogen, den er an 1100 Haushalte verteilt hat, wollte Behrendt unter acht Stichpunkten von den Hechendorfern wissen, was sie sich wünschen und wie man, in ihren Augen, den Ort beleben könnte. Infrastruktur, Kinderbetreuung, Vereine, Kultur, Familie und Städtebau – zu diesen und weiteren Themen konnten die Bürger Ideen formulieren. Die Idee zu seiner Umfrage war in Behrendt nach seiner Pensionierung gewachsen. „Da stellte ich fest, dass Hechendorf mit seinen etwa 3700 Einwohnern ein sehr ruhiger Ort ist, der meines Erachtens aber etwas mehr Leben und Gemeinschaft verdient“, hatte er im Vorfeld im Gespräch mit dem Starnberger Merkur erklärt.

Wie und ob Behrendt mit seinem Engagement weiter verfährt, das macht er von dem Interesse der Bürger abhängig. „Wenn ich Rückenwind erhalte, mache ich weiter.“ Bisher ist er als Einzelkämpfer unterwegs. Über die Arbeit der Agenda werde er sich aber noch informieren. Seefelds Vizebürgermeister Josef Schneider habe seine Unterstützung von Beginn an angekündigt.  

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