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Der Seniorenbeirat kümmert sich um die Belange der älteren Semester. 

Senioren

Neuer Seniorenbeirat stellt sich vor

Die Gemeinde Seefeld hat einen neuen Seniorenbeirat gewählt. Am Donnerstag, 28. November, findet die erste öffentliche Sitzung des neuen Beirats statt.

Seefeld – Die Gemeinde Seefeld hat einen neuen Seniorenbeirat gewählt. Neu im Team sind Otto Klausmann, Elke Hansbauer, Nachrückerin ist Elisabeth Sengpiel. Aufgehört haben Norbert Kraml und Ursula Hartmann. Am Donnerstag, 28. November, findet die erste öffentliche Sitzung des neuen Beirats statt. Beginn ist um 16 Uhr im Bräustüberl des Seefelder Schlosses. Auch in der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 3. Dezember, wird der neue Beirat vorgestellt.

Alle fünf Jahre wählen in Seefeld alle Einwohner, die mindestens 60 Jahre alt sind, einen neuen Seniorenbeirat. 2014 waren das 2005 Menschen. Fünf Jahre später schrieb die Verwaltung 2190 Menschen an. „Eine interessante Zahl, die zeigt, wie die Entwicklung verläuft“, sagt Geschäftsstellenleiter Fritz Cording. Gesunken ist dafür die Wahlbeteiligung: 2014 gaben 47 Prozent ihre Stimme ab, heuer waren es 41 Prozent. Dabei hatte die Verwaltung alle Senioren persönlich angeschrieben. „Jeder hat die Einladung zur Wahl bekommen“, bestätigt Cording.

Kraml und Hartmann hatten bereits angekündigt, nicht mehr als Beirat zur Verfügung stehen zu wollen. Kraml ist verzogen, und Hartmann als Wirtin des Seefelder Bräustüberls stark eingespannt. Zum Glück fanden sich mit Otto Klausmann (641 Stimmen), Elke Hansbauer (595 Stimmen) und Ersatzkandidatin Elisabeth Sengpiel (536 Stimmen) Nachfolger. Zu den altgedienten Seniorenbeiräten zählen Fritz Hanrieder (709 Stimmen), Otto Klausmann (641 Stimmen), Margita Gürtler (595 Stimmen) und Gebhard Fritschi (587 Stimmen). Insgesamt erhielt die Verwaltung 891 Wahlbriefe mit 883 gültigen Stimmzetteln. Acht waren ungültig.

Die 75-jährige Ingenieurassistentin Elke Hansbauer lebt seit zwei Jahren in Seefeld, ihre erwachsene Tochter wohnt in Hechendorf. Elke Hansbauer interessiert sich für Seniorensport und -yoga und ist in der Nachbarschaftshilfe Seefeld aktiv. „Im Seniorenbeirat möchte ich mich für die bleibende Mobilität der Senioren, sowie für ihre Sicherheit auf Gehwegen und im Straßenverkehr einbringen“, so die 75-Jährige bei ihrer Bewerbung um die Mitgliedschaft im Seniorenbeirat.

Otto Klausmann dürfte den Seefeldern als stellvertretender Vorsitzender der Blaskapelle gut bekannt sein. Der 72-Jährige fährt noch sehr viel Rad und will sich in diese Richtung auch engagieren: „Ruhebänke sind wichtig, aber gute Radwege auch“, sagte er gestern dem Starnberger Merkur. Klausmann hat zwei Töchter und zwei Enkelkinder, war Versicherungskaufmann und EDV-Berater. Elisabeth Sengpiel, die zur Ersatzkandidatin gewählt wurde, lebt seit 2015 in Seefeld, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder und war als Beamtin tätig. Sie rückt nach, wenn sich einer der fünf amtierenden Seniorenbeiräte von dem Amt aus welchen Gründen auch immer zurückzieht.

Gemeinsam mit den bewährten Seniorenbeiräten Gebhard Fritschi (78), Margita Gürtler (75) und Friedrich Hanrieder (74) stellen sich die neuen Mitglieder bei der Seniorenbeiratssitzung am 28. November vor. Einen Überblick über die Ziele und die Arbeit des Seniorenbeirats geben die Ehrenamtlichen auch auf der Internetseite www.seniorenbeiratseefeld.de.

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