Sie folgt auf Marion Otto: Ulrike Schreiber ist die neue Leiterin der Grundschule am Pilsensee.
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Sie folgt auf Marion Otto: Ulrike Schreiber ist die neue Leiterin der Grundschule am Pilsensee.

neues Gesicht der Grundschule am Pilsensee

Das ist Seefelds neue Schulleiterin

  • Hanna von Prittwitz
    VonHanna von Prittwitz
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Sie ist das neue Gesicht der Grundschule am Pilsensee in Seefeld: Ulrike Schreiber aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck ist offiziell seit 1. August Nachfolgerin von Rektorin Marion Otto, die bekanntlich in den Ruhestand gegangen ist.

Seefeld - Ulrike Schreiber ist 53 Jahre alt und gebürtige Starnbergerin: „Ich bin in der Gegend aufgewachsen.“ Heute lebt sie mit ihrem Mann in Fürstenfeldbruck, der 27 Jahre alte Sohn ist lange ausgezogen. Ulrike Schreibers schulische Laufbahn begann 1991 im Landkreis Eichstätt, dort arbeitete sie auch in ihren Anfängen als Referendarin und dann Lehrerin. Später wechselte Ulrike Schreiber noch nach München, war in Puchheim und Olching tätig, bis sie zuletzt fünf Jahre lang die Grundschule in Hattenhofen leitete.

„Ich habe mir schon viele Schulen angeschaut“, sagt die sympathische 53-Jährige und lacht. Dadurch habe sie sehr viele tolle Erfahrungen gemacht und Verbindungen geschaffen. Auch wenn es sie schmerze, die Grundschule in Hattenhofen zu verlassen. Dennoch war ihr nach einem Wechsel, nach neuen Impulsen.

Für die Grundschule am Pilsensee hatte sich Ulrike Schreiber explizit beworben – nach einem Gespräch mit Marion Otto. „Sie war total begeistert von ihrer Schule und hat mir Mut gemacht“, erinnert sie sich. Sie habe dann kurz abgewogen und sich zur Bewerbung entschlossen. „Auch wenn ich in sehr große Fußstapfen steige.“ Die ersten Tage seien nun sehr angefüllt gewesen mit organisatorischer Arbeit. Die Grundschule am Pilsensee hat zwei Schulhäuser, eines in Oberalting und eines in Hechendorf, das macht die Sache etwas komplizierter, gerade bei der Einschulung. Sie müsse nun erst mal alles anschauen und kennenlernen. „Aber mir sind bisher nur freundliche Menschen begegnet“, sagt Ulrike Schreiber. Die Pandemie habe Lehrkräften und Kindern viel abverlangt, „die Lehrer haben sich an den Grundschulen unheimlich reingehängt“. Auch die Kinder hätten das toll gemacht. „Aber sie brauchen sich nun untereinander.“

Bisher pendelte Ulrike Schreiber rund 20 Kilometer von ihrem Wohnort im Landkreis Fürstenfeldbruck nach Hattenhofen. „Nun sind es wieder etwa 20 in die andere Richtung“, erzählt sie, und freut sich „über den sehr schönen Arbeitsweg“. Als begeistertes Mitglied des Münchner Orpheus-Chors unterrichtet sie am liebsten Musik. „Singen ist ein wunderbarer Ausgleich“, sagt die neue Rektorin, die auch gerne wandert und schwimmen geht. „In Zukunft kann ich mir dann überlegen, in welchem See ich auf dem Heimweg baden gehen kann.“  hvp

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