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Noch ist hier grüne Wi ese: Neben dem Asylbewerberheim (rechts im Bild) und dem zukünftigen Feuerwehrhaus könnte an der Inninger Straße ein neues Hechendorfer Zentrum entstehen.

Ortsentwicklung

Wird diese Wiese Hechendorfs neues Zentrum?

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Detlef Schneider, Gründer und Chef des Unternehmens TQ-Systems, ist Hechendorfer mit Leidenschaft. Am Rande der Bürgerversammlung am Mittwochabend im Hechendorfer Vereinsheim hielt der Unternehmer ein leidenschaftliches Plädoyer für die Ortsentwicklung.

Hechendorf – Auslöser waren die Ausführungen von Bürgermeister Wolfram Gum über die Zukunft der Fläche an der Inninger Straße in Richtung Inning. Wie berichtet, entstehen angrenzend ein Kleinfeld-Fußballplatz für den TSV Hechendorf und ein Feuerwehrgerätehaus.

„Darf ich das mit dem Supermarkt sagen?“, wollte Gum von Schneider im Rahmen der Diskussion wissen. Er durfte. Die Planung steckt noch in den Kinderschuhen oder nicht mal das, jedenfalls haben Gum und Schneider miteinander überlegt, ob sie neben Wohnungen und Gewerbe auf der 30 000 Quadratmeter großen Fläche auch einen Supermarkt einplanen. „Rewe, Edeka, die wollen alle“, sagte Gum. Er befürchte allerdings Widerstand aus der Bevölkerung – wegen des Verkehrs.

Schneider wollte das so nicht stehen lassen. „Jetzt fahren alle nach Inning und Herrsching, das kann es doch nicht sein.“ Hechendorf sei tot, am Ende. „Hier gibt es keinen Metzger, keinen Bäcker, wir brauchen alles“, sagte er. Er befürchte, dass auch Manfred Ginder, Betreiber des kleinen Supermarkts an der Günteringer Straße, den Laden nicht mehr ewig betreiben werde. „Und dann gibt es gar nichts mehr.“ Zu dem Thema passte die Anfrage eines Zuhörers: „Gibt es Überlegungen, ein Dorfzentrum zu schaffen?, wollte der junge Mann wissen.

„Die Pläne gibt es schon ewig“, sagte Gum. Seit 25 Jahren „und hunderten von Weißwürsten“ verhandele er mit Landwirt Bernhard Neumüller über die Schaffung eines Ortszentrums an der Hauptstraße, rund um das Gasthaus „Alter Wirt“ und die Kirche. „Wenn wir uns einigen, könnte man da etwas machen.“ Für Schneider indessen liegt die Zukunft Hechendorfs eher auf der einstigen Landesbank-Wiese: „Da fahren die Leute alle dran vorbei, dahin kommen sie zum Einkaufen, da kann man was machen“, sagte er. 

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