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Einziger Vertreter aus dem Kreis beim Landesfinale von „Jugend forscht“ ist Lukas Döllerer aus Seefeld, der in Germering aufs Gymnasium geht.

Jugend forscht

Seefelder Gymnasiast zieht ins Landesfinale ein

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Lukas Döllerer aus Seefeld zieht ins Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend forscht“ ein. Der 17-Jährige, der aufs Max-Born-Gymnasium in Germering geht, überzeugte die Jury beim Regionalentscheid in Schongau, an dem 102 Nachwuchswissenschaftler teilgenommen hatten.

Landkreis – Lukas Döllerer darf sich beim Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend forscht“ vom 1. bis zum 3. April in Vilsbiburg mit Konkurrenten aus ganz Bayern messen. Der Gymnasiast aus Seefeld gewann den Regionallentscheid in Schongau. Ausrichter war das Patenunternehmen Hoerbiger.

Bei der Siegerehrung des Regionalentscheids, die gestern in der Peitinger Schlossberghalle stattfand, erhielt der Schüler den 1. Preis im Fachbereich Technik. Lukas hatte bei seinem Projekt den Wassergehalt verschiedener Schüttgüter bestimmt – ein komplexer Versuchsaufbau mit einer Messsonde und einem Plattenkondensator.

Der Seefelder war einer von rund 20 Nachwuchsforschern aus dem Landkreis, die sich erfolgreich für die Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ beworben hatte. Er ist allerdings der einzige von ihnen, der es eine Runde weiter geschafft hat. Immerhin: Einige Gymnasiasten des Fünfseenlands gehörten zu den besten in ihren Fachbereichen.

So gewann Fiona Schlesinger gemeinsam mit drei anderen Projekten den 2. Preis im Bereich Physik. Wie berichtet, untersuchte die 17-jährige Gautingerin, welche Aufprallkräfte wirken, wenn ältere Menschen stürzen. Ihr Equipment: eine lebensgroße, 51 Kilo schwere Puppe und ein Pullover mit acht sogenannten Beschleunigungssensoren. Mit den Erkenntnissen will Fiona zum Beispiel Rettungskräften bei der Einschätzung von Unfällen helfen.

Julius Grauel und Simon von Ellerts vom Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching schafften es mit ihrem vielfältig einsetzbaren U-Boot (wir berichteten) auf Platz drei in der Kategorie Arbeitswelt. Genau wie Karolina, Leonhard und Benedikt Waggershauser vom Otto-von-Taube Gymnasium Gauting. Sie hatten an der Sicherheit von Radhelmen geforscht, indem sie Airbags einbauten. Florian Haschberger aus Gauting wurde Zweiter im Bereich Technik. Er verringerte bei seinem Versuch die Reibung von Kolbengruppen, indem er gezielt Schmieröl einbrachte. 

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