Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt

Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt

Sexueller Missbrauch

Vater muss für neun Jahre ins Gefängnis

  • schließen

Ein 47-jähriger Mann aus Seefeld hat über Jahre hinweg seine Tochter missbraucht. Dafür geht er neun Jahre ins Gefängnis. 

Seefeld– Ein Zimmerer (47), der seine Tochter rund drei Jahre lang sexuell missbraucht hat (wir berichteten), muss für neun Jahre ins Gefängnis. Die Strafe hatte sich bereits nach einem Rechtsgespräch zu Prozessauftakt am Dienstag abgezeichnet: Das Gericht stellte dem Mann bei einem Geständnis eine Haftstrafe zwischen achteinhalb und neuneinhalb Jahren in Aussicht. Daraufhin gestand der Vater die Taten.

Demnach hat sich der Mann spätestens ab dem achten Geburtstag des Mädchens an ihm vergangen, vor allem in der Wohnung der Familie in Seefeld. Damit die Taten nicht auffliegen, drohte er der Tochter damit, dass es „scheppern“ würde, wenn sie etwas erzähle. Der angeklagte Missbrauch an der Nichte wurde eingestellt, da er strafmäßig nicht mehr ins Gewicht gefallen wäre. Der Mann sitzt seit April vorigen Jahres in Untersuchungshaft.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Einmal im Jahr kommen alle zusammen
300 Besucher verfolgten das Konzert der Gilchinger Musikschule zum Abschluss des Schuljahres. 
Einmal im Jahr kommen alle zusammen
DTYC auf Hattrick-Kurs
Der Deutsche Touring Yacht-Club gewinnt sein erstes Rennen. In Travemünde muss dem Titelverteidiger das Glück beistehen. Anders sind Siege momentan nicht mehr möglich. …
DTYC auf Hattrick-Kurs
Lehrer pensioniert: Wehmut? Vorfreude!
Sieben Lehrer von Grund- und Mittelschulen des Landkreises wurden in den Ruhestand verabschiedet.
Lehrer pensioniert: Wehmut? Vorfreude!
Das steckt hinter der Klagedrohung
Der Stadtrat möchte das Verhalten der Bürgermeisterin nicht mehr akzeptieren. Diese zaubert einen Brief an den beauftragen Anwalt hervor.
Das steckt hinter der Klagedrohung

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion