Telent macht Druck

Seefeld - Das Münchner Umweltinstitut, das im Auftrag der Gemeinde Seefeld Alternativstandorte für den geplanten BOS-Funkmast finden soll, hat um mehr Zeit für seine Aufgabe gebeten.

Wie Seefelds Bürgermeister Wolfram Gum in der jüngsten Ratssitzung mitteilte, dauert die Suche nach Alternativstandorten für den geplanten BOS-Funkmast noch bis Anfang März.

Inzwischen habe er von der für den Funkmastbau verantwortlichen Firma Telent ein Schreiben erhalten. „In diesem teilte man uns mit, dass es eine Frist gebe bis 15. Januar.“ Danach würden keine Vorschläge mehr berücksichtigt. Als „ungehörig“ bezeichnete Gum das Telent-Schreiben. „Ich habe gleich zurückgeschrieben und eine angemessene Frist gefordert“, berichtete Gum.

Wie berichtet, will Telent im Auftrag des Bundesministeriums in Hechendorf einen mehr als 40 Meter hohen Funkmast für den Behördenfunk bauen. Der Mast soll im Wald hinter dem Schafstall des Unternehmers Gerhard Bönsch auf Toerringschem Grund stehen. Verwaltung und Bürger sind damit nicht einverstanden und wollen Alternativen ermittteln.

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