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Zwei Gastronomen mit viel Erfahrung: Tomislav Raic und Damir Mikac eröffnen im April den Gasthof Schreyegg in Unering. 

Gastronomie

Auf ein Neues im Gasthof Schreyegg

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Bald zieht wieder Leben ein in den Gasthof Schreyegg: Die Gastronomen Tomislav Raic und Damir Mikac versuchen ab April in der Traditionswirtschaft in Unering ihr Glück. Mit deftiger, kroatisch-bayerischer Küche. Und guten Referenzen.

Unering – Seit Januar war die alte Wirtsstube in dem Wirtshaus im Herzen Unerings wieder geschlossen. Wie berichtet, hatten die jüngsten Pächter schließlich doch im Einvernehmen mit Wirtshaus-Besitzer Stefan Schreyegg die Segel gestrichen. Auch wegen der Personalfrage, an der sich schon Schreyegg und seine Familie die Zähne ausgebissen hatten. Nun also ein neuer Versuch. Tomislav Raic und Damir Mikac, beide 47 Jahre alt, haben gemeinsam in ihrer Geburtsstadt nahe Zagreb die Schulbank gedrückt. Mikac ist seit gut 15 Jahren in Deutschland, arbeitete erst in Frankfurt und lebt mittlerweile mit seiner Familie in Steinebach. Gut sieben Jahre lang war er Koch im Gasthaus Dietrich in Auing – eine bekannte Adresse für eine gute und deftige Küche und somit starke Referenz für den Koch. Im August trennte man sich. Den Traum von einer eigenen Wirtschaft aber, den gab Mikac nicht auf. Ebensowenig wie die Freundschaft zu Raic.

Dieser ist seit 30 Jahren als gelernter Kellner in der Gastronomie unterwegs, arbeitete in Restaurants, Wirtschaften und auch auf Kreuzfahrtschiffen. Einer seiner letzten Arbeitsplätze war der Golfclub Wörthsee, dessen Wirtspaar Pamela und Till Weiß mittlerweile den Augustiner am Wörthsee betreibt. Als die beiden Freunde erfuhren, dass der Gasthof Schreyegg in Unering wieder zu pachten sei, überlegten sie nicht lange und entschieden, es zu wagen. „Es ist unser Lebensprojekt“, sagt Raic.

Eröffnen wollen sie ihre Wirtschaft Anfang April. Im Mai, wenn alle eingearbeitet sind, soll es ein Einweihungsfest geben, mit Blaskapelle und allem Drum und Dran. Das Personal steht bereits in den Startlöchern. „Die Mannschaft ist komplett und reist Ende März aus Kroatien an“, sagt Mikac. Dann werde die Wirtschaft von oben bis unten geputzt, „und dann legen wir los“. Groß verändern möchten die beiden neuen Pächter im Wirtsraum nichts. „Es ist doch wunderschön hier – auch die Bilder passen in die Wirtschaft. Das wollen wir bewahren“, schwärmt Mikac. Die drei Wohnungen über der Wirtschaft und das Büro werden sie selbst nutzen – für das Personal. In zwei Wochen schon wird auch Raic dort einziehen.

Was auf der Speisekarte steht, darüber denken die neuen Pächter noch nach. Fleisch und Fisch vom Grill, das ist klar, aber auch vegetarische Speisen und Salate soll es geben – zu ganz normalen Preisen. Welches Bier fließt, das zumindest ist seit gestern beschlossene Sache: Tegernseer Helles und König-Ludwig-Weißbier. Geöffnet ist samstags und sonntags von 10 bis 23 Uhr, unter der Woche von 11 bis 14 und 17 bis 23 Uhr. Warme Küche gibt es abends bis 21.30 Uhr, dienstags ist Ruhetag.

Gasthof-Besitzer Stefan Schreyegg machte gestern einen zufriedenen Eindruck. „Die beiden wissen, worauf sie sich einlassen. Ich hoffe sehr, dass das klappt.“

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