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Die Wasserwachtretter suchten den Pilsensee nach dem vermissten Schwimmer ab. Mussten aber nicht eingreifen, weil der Mann aus eigener Kraft das Ufer erreicht hatte. 

Wasserwacht Pilsensee

Ein Notruf und sein glückliches Ende

Als Notruf ging die Meldung über die Leitstelle bei der Wasserwacht Pilsensee ein.  Am Ende waren die ehrenamlichen  Retter froh, dass sie nicht eingreifen mussten.

Seefeld– „Schwimmer in Not auf Pilsensee Ost.“ Diese Alarmmeldung rief am Samstagvormittag die Wasserwacht Pilsensee auf den Plan. Es herrschte zu der Zeit relativ starker Wind, der See war unruhig und aufgewühlt. Ein Badegast hatte beobachtet, wie ein Mann zum Schwimmen ging, verlor ihn dann aber bald aus den Augen. „Der aufmerksame Badegast wählte die 112“, teilt Wachleiter Christian Schlosser mit: „Als uns diese Meldung über die Leitstelle erreichte, fuhren vier Wasserretter mit dem Rettungsboot auf den See und begannen mit der Suche.“ Zeitgleich wurde die mobile Schnelleinsatzgruppe Seefeld alarmiert. „Da der Schwimmer trotz intensiver Suche nicht gefunden wurde, mussten wir davon ausgehen, dass die Person untergegangen ist“, sagt Schlosser.

Daraufhin löste der Einsatzleiter einen Nachalarm für einen Taucheinsatz aus. Die Tauchergruppe der Wasserwacht Germering sowie weitere Kameraden aus den Wasserwachten des Landkreises Starnberg rückten zum Pilsensee aus, ebenso die Schnelleinsatzgruppe Grafrath. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München befand sich mittlerweile im Anflug. Dann kam die Entwarnung: Der gesuchte Schwimmer war wohlauf. Er hatte den Pilsensee unversehrt verlassen. „Der Melder hat alles richtig gemacht. Gerade bei starkem Wellengang überschätzen Schwimmer gerne ihre Kräfte. Wir sind froh über den glücklichen Ausgang des Einsatzes“, so Schlosser. 

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