Knietief im Wasser: Am Dienstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hechendorf zur Hilfe gerufen, um die überflutete Wörthseestraße zu sichern.
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Knietief im Wasser: Am Dienstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hechendorf zur Hilfe gerufen, um die überflutete Wörthseestraße zu sichern.

Über sechs Stunden im Einsatz

Zwei Einsätze wegen Starkregen: Feuerwehr pumpt Keller aus und befreit Wörthseestraße von Wasser

  • Katja Brenner
    vonKatja Brenner
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Am Dienstag hätte man fast meinen könne, sie heißt Wasserwehr und nicht Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Hechendorf wurde zu zwei Einsätzen gerufen - wegen Starkregen.

Hechendorf – Der Starkregen dauerte nur etwa eine halbe Stunde, das Resultat hielt die Freiwillige Feuerwehr Hechendorf am Dienstag weit länger auf Trab. Ihr erster Einsatz führte die Einsatzkräfte zu zwei Häusern an der Straße In der Au. Bei beiden war Wasser über die Lichtschächte in die Keller gelaufen, da der Tagwasserkanal, der das Niederschlagswasser hätte ableiten sollen, die Wassermassen nicht aufnehmen konnte. Die Feuerwehr pumpte Schächte und Keller leer und befreite den überlasteten Kanal. Das gesamte Unterfangen dauerte etwa sechs Stunden.

Der Regen ließ der Wehr auch danach keine Ruhe. Durch einen verstopften Gully stand auf der Wörthseestraße das Wasser etwa einen halben Meter hoch auf der Fahrbahn, was Anwohner erst am Nachmittag meldeten. Die Stelle, wo die Wehr gegen 16.30 Uhr tätig werden musste, war „ein für uns bekannter Einsatzort“, heißt es seitens der Feuerwehr. Wegen der Hangneigung werde der dortige Gully bei Starkregen immer wieder von Ästen verstopft, erklärt Gerätewart Peter Hillen im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Die Wehr öffnete den Gully und räumte ihn frei.

Zu den beiden Regen-Einsätzen kam auch einer, der nichts mit Wasser zu tun hatte. Ein Lkw stieß am Dr.-Seitner-Weg gegen eine Straßenlaterne. Diese wurde nach Absprache mit dem Energieversorger abgeklemmt und durch die Feuerwehr abgeschnitten.

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