Aktiv für die Umwelt: Bürgermeister Wolfram Gum und Umweltreferent Ernst Deiringer würdigten die Energiepioniere.

Pioniere der Energiewende

Seefeld - Die Gemeinde Seefeld hat das Engagement von 100 Energiepionieren gewürdigt. Sie haben mehr als 10 000 Megawattstunden Strom produziert oder gespart.

In Seefeld könnte die Energiewende funktionieren. 194 Warmwasserkollektoren und 180 private Fotovoltaikanlagen glänzen in der Sonne. Diese und weitere Aktivitäten würdigte Bürgermeister Wolfram Gum bei der ersten Ehrung der Energiepioniere im Bürgerstadl Hechendorf am Donnerstag.

Der Veranstaltungsinitiator, Umweltreferent Ernst Deiringer, bewies den 50 anwesenden der 100 Seefelder Energiepioniere mit seiner Gesamtbilanz, dass ihre Investitionen bereits Wirkung für die Umwelt zeigen. Durch effizientere Energienutzung und Erzeugung regenerativer Energien von Bürgern und Gemeinde wurden jährlich 10 184,488 Megawattstunden (MWh) Primärenergie gespart oder regenerativ erzeugt. Damit wurde die Atmosphäre mit 4471 Tonnen Kohlendioxid weniger belastet. 2011 deckten die Seefelder regenerativ bereits 19 Prozent ihres Strombedarfs. Sechs Prozent davon stammen von privaten Fotovoltaik-Anlagen.

Deiringer lobte den guten Start: „Wichtig ist, erst einzusparen, dann regenerativ zu produzieren. Bis zur 100-prozentigen Deckung des Bedarfs gibt es noch viel zu tun.“

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