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Elke Link will Bürgermeisterin in Berg werden

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Von: Sandra Sedlmaier

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Elke Link ist aktuell Dritte Bürgermeisterin in Berg. © Andrea Jaksch

Der erste Bewerber um das Berger Bürgermeisteramt steht fest: Elke Link, die für die QUH im Gemeinderat sitzt und seit vier Jahren Dritte Bürgermeisterin ist, will nach der Kommunalwahl 2020 ins Rathaus einziehen.

Berg – Die Nachricht ist keine Überraschung, nur der Zeitpunkt, an dem sie publik gemacht wird. In der QUH-Jahresversammlung am Montagabend wurde deutlich, dass die Wählervereinigung ihre Vorsitzende Elke Link ins Rennen um die Wahl des Bürgermeisters schicken wird. Damit läutet die QUH noch vor Weihnachten, rund 15 Monate vor der Kommunalwahl 2020, den Wahlkampf ein. Just gestern wurde bekannt, wann die Wahl im Frühjahr 2020 voraussichtlich stattfinden wird: am 15. März 2020.

„Ich bin das Gesicht der QUH“, sagt Link, die auch Dritte Bürgermeisterin von Berg ist. „Wir haben vergangenes Jahr beschlossen, einen Bürgermeisterkandidaten zu stellen.“ Als prägende Persönlichkeit der QUH sei es konsequent, wenn sie zur Wahl antrete.

Zweimal ist die 55-jährige Literaturübersetzerin bereits gegen den Amtsinhaber Rupert Monn angetreten, 2006 und 2012. In beiden Wahlen erzielte sie respektable Ergebnisse, war aber chancenlos gegen Monn. Inzwischen haben sowohl Link als auch ihre Wählervereinigung QUH politische Erfahrung gesammelt. Die QUH ist seit 2008 im Gemeinderat vertreten, derzeit mit vier Vertretern.

Nun also Wahlkampf noch vor Weihnachten. Die anderen Gruppierungen im Gemeinderat wollen ihre Kandidaten noch nicht nennen oder haben noch gar keine (siehe Kasten). Die QUH hat unterdessen ihre erste Veranstaltung schon angekündigt. „Das Wahlkampfjahr beginnt“, sagte Link in der Versammlung am Montagabend. „Den Anfang macht ein Neujahrsempfang im Marstall, voraussichtlich im Februar, mit einem Vortrag von Michael Pröttel über ,Winterträume – Winterfluchten‘, winterliche Ausflugsmöglichkeiten in der Umgegend.“ Sie wünsche sich Kreativität und schöne Ideen für einen fairen Wahlkampf, ergänzte sie. Dass die QUH mehr junge Leute für Politik interessieren könne und die Teamarbeit in der Partei weiter so gut funktioniere. QUH steht für quer – unabhängig – heimatverbunden. Die Gruppierung gründete sich vor zwölf Jahren, eben weil es keinen Gegenkandidaten zu Rupert Monn gab.

Die Wahlkampfkasse der QUH ist mit etwas mehr als 7000 Euro noch nicht ausreichend gefüllt. „Dieses Jahr haben wir eine einzige Spende über 100 Euro bekommen, das muss sich nächstes Jahr ändern“, sagte Link auf Anfrage. In der Versammlung sprach ein Vertreter der Firma Fokus Zukunft, die Firmen über den Kauf von UN-Zertifikaten klimaneutral stellt. Die QUH will sich als erste politische Gruppierung klimaneutral stellen. „Und wir wollen einen klimaneutralen Wahlkampf führen“, kündigte Link an.

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