Sprung zum Ziel: Hannes Rittweger war einer der ersten, die auf der neuen Starnberger Skateranlage springen konnte. Nach jahrelangem Hin und Her haben die Jugendlichen nun einen neuen Treffpunkt. Foto: SvJ

Skaterpark, selbstgemacht

Starnberg - Sprung zum Ziel: Am Mittwoch wurde der neue Skaterpark nahe des Starnberger Jugendzentrums offiziell eingeweiht. Die Jugendlichen haben auch lange dafür gekämpft. Und es könnte sich eines Tages wieder alles ändern.

Vor drei Jahren gab es erste Bestrebungen, den Skaterpark zwischen Wasserpark und Jugendzentrum in Starnberg zu erneuern. Doch so einfach war das nicht. Schließlich sammelten Jugendliche mehr als 1500 Unterschriften. „Wir haben den Leuten gesagt, dass wir ohne Skaterpark auf dem Kirchplatz fahren müssen“, erinnert sich Johannes Rittweger, einer der Jugendlichen. Das jedoch wollte niemand. Schließlich hat die Stadt mehr als 20 000 Euro in die Hand genommen und den Skaterplatz erneuert. Die Jugendlichen haben die Geräte selbst ausgesucht.

Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger findet die Hartnäckigkeit der Jugendlichen gut. Eines Tages wird für den Wasserpark auf der Fläche der heutigen Parkplätze vielleicht ein Parkdeck errichtet - dann würde es einen neuen Skaterplatz geben müssen. Das jedoch, so der Rathauschef, sei Zukunftsmusik.

Ein bisschen Kirchplatz gibt es jedoch auch auf dem neuen Skaterplatz: Zwei Bänke wurden dort aufgestellt. Die sind bei Skatern nämlich beliebt, allerdings nicht zum Sitzen.

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