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Spatenstich: Der Bau des Berger Windparks hat offiziell begonnen.

Vier Windräder am Starnberger See

Spatenstich für Berger Windpark

Berg - Spatenstich für das erste der vier Berger Windräder in den Wadlhauser Gräben: Das ehrgeizige, aber auch umstrittene Projekt am Starnberger See hat offiziell begonnen.

Der Geschäftsführer der Bürgerwind Berg, Robert Sing, fand am Freitagnachmittag beim Spatenstich für das erste der vier Windräder hehre Worte. „Wir haben jetzt die Chance, Geschichte zu schreiben oder von ihr für immer geschmäht zu werden“, zitierte er UNO-Klimabotschafter und Schauspieler Leonardo di Caprio. Am Rande der kleinen Feier räumte Bergs Bürgermeister Rupert Monn ein, dass es für ihn ein bewegender Moment sei. „Ich habe fünf Jahre lang gekämpft und mich beschimpfen lassen, ohne zu wissen, ob das alles jemals Realität wird.“

 Vielleicht kann der Bau am Montag auch an den anderen drei Standorten starten. Am Sonntag, so sagte Sing, seien zwei Haselmaus-Experten im Wald, um zu kontrollieren, ob die Maus schon aus dem Winterschlaf erwacht sei. „Wenn wir das Okay bekommen, können wir am Montag auch an den anderen Standorten anfangen“, sagte Sing. „Dann würden wir zwei Wochen Bauzeit gewinnen.“ Am 1. Mai, so wolle es das Lehrbuch, habe die Maus endgültig wach zu sein. Nächste Woche sollen auch die Wege befestigt werden.

Die Finanzen stehen: Laut Monn sind die Windräder – bei einer Nabenhöhe von 149 und einer Gesamthöhe von 206 Meter die mit Abstand höchsten Bauwerke im Landkreis – leicht überzeichnet. „Es gibt eine Warteliste mit Interessenten an einer Beteiligung.“ Die Windräder sollen im Dezember in Betrieb gehen und kosten pro Stück rund 4,5 Millionen Euro.

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