SPD: Schade bleibt hart

Gauting - Jürgen Schade will nicht mehr: Mehrere Zerwürfnisse zwischen ihm und der Gautinger SPD haben die beiden Seiten gespalten. Das könnte Konsequenzen haben.

Schade zieht sich aus der Gautinger SPD-Vorstandschaft zurück und will den "Politischen Club" nicht mehr morderieren. Stattdessen will er sich auf seine Aufgabe als SPD-Vorsitzender des Bundeswahlkreises 224 für Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach konzentrieren. Auch die Bitten von Bürgermeisterin Brigitte Servatius und SPD-Ortschefin Julia Ney konnten ihn nicht umstimmen.

Zwei innerparteiliche Meinungsverschiedenheiten haben zu Schades Schritt geführt. Wie berichtet, war der Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet das Schlosscafé“ 2009 auf Konfrontationskurs mit Servatius und Gemeinderat gegangen. Sein Engagement in dem Verein will Schade aber aufrecht erhalten. Auch bei der Diskussion um die Zukunft der Grundschule hat er eine andere Ansicht wie die Rathauschefin und ihre Fraktion. Den Beschluss für künftig zwei Standorte am Ort habe der Gemeinderat getroffen, „ohne zu wissen, was das kostet“. Dies kritisierte er mit den Worten „Fahrt ins Blaue“.

Ob die Veranstaltungsreihe fortgeführt wird, muss nun der Ortsvorstand entscheiden.

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